Camping Revue 2/2021
Das exklusive Fachmagazin für Mitglieder des ÖCC

Wie Länder und Regionen um die Gäste werben, sich die NoVA-Neuberechnung auf Wohnmobile auswirkt und welche Trends die Hersteller 2021 zu bieten haben, erfahren Sie in der neuen Ausgabe.

Liebe Campingfreunde,

auch wenn die Coronavirus-Pandemie noch immer den Alltag bestimmt, schauen viele Camper schon hoffnungsfroh in Richtung Sommer. In dieser Ausgabe Ihrer Camping Revue stellen wir Ihnen daher nicht nur die Neuerungen und Innovationen der Branche vor, sondern wagen auch einen Ausblick über die Grenzen hinweg zu den Nachbarn. Wahrscheinlich wird es unter Einhaltung von Vorsichtsregeln und mit vielen Bestimmungen im Sommer wieder möglich sein, unter halbwegs normalen Umständen auf „Große Fahrt“ zu gehen. Wie das alles konkret aussehen wird, kommt dagegen auf den Verlauf der Pandemie und den grenzüberschreitenden Erfolg der Maßnahmen an.
Aber auch ein ganz anderes Thema hat in den vergangenen Wochen Ihren ÖCC beschäftigt: die Besteuerung von Freizeitfahrzeugen. Schon in der Jänner-Ausgabe hat die Camping Revue über die Reform der motorbezogenen Versicherungssteuer berichtet. Diese wird seit 1. Oktober auch nach dem Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) berechnet, was den Betrieb eines Wohnmobils empfindlich verteuern kann.
Der ÖCC bekennt sich zu einer wirksamen Klimapolitik, hat aber das Ausmaß der Verteuerung kritisiert, zumal es bei Freizeitfahrzeugen noch keine brauchbaren Alternativen mit anderen Antrieben gibt.
Das Steuerthema hat aber noch einen zweiten, aktuellen Aspekt. Auch bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA, früher „Luxussteuer“), die beim Kauf eines Neufahrzeuges anfällt, stehen Verteuerungen vor der Tür. Ziel des Fiskus war es auch hier, Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß (also im Endeffekt hohem Kraftstoff-Verbrauch) stärker zu belasten. Dabei ins Spiel gebrachte Berechnungsformeln hätten den Kauf eines Freizeitmobils um Zehntausende Euro verteuert. Dazu kommt es jetzt nicht. Es wird für alle Wohnmobile eine Berechnungsmethode anerkannt, die – vereinfacht gesagt – wie bisher auf die Leistung in Kilowatt als Grundlage abzielt, aber auch einen „CO2-Malus“ in einer neuen Form mit einbezieht. Dadurch fallen die Verteuerungen bei weitem nicht so drastisch aus.
Die neue NoVA fällt ab 1. Juli 2021 an, ab 1. Jänner 2022 steigt sie in Jahresschritten weiter. Erste Berechnungen des ÖCC haben ergeben, dass die NoVA für Reisemobile zwischen 103 und 118 kW mit 1. Juli um 300 bis 2.100 Euro steigt. Weitere Erhöhungen folgen mit 1. Jänner 2022 und 1. Jänner 2023. Ab 1. Jänner 2024 fallen dann in der beispielhaft genannten Kilowatt-Bandbreite schon zwischen 5.200 und 9.500 Euro beim Kauf zusätzlich an.
Wer ein neues Mobil kaufen möchte, sollte das beim Vertrauenshändler tun, bevor die NoVA weiter und weiter steigt. Zu diesem Zweck berät man sich am besten mit dem Händler, um für das jeweilige Fahrzeug den passenden Termin zu finden. Grundsätzlich gilt: je früher, desto besser.
Roland Fibich, Chefredakteur

 

Zu lesen in der neuen Camping Revue 2/2021:


Neue Vorteilspartner beim ÖCC: outdoorteck Mobility Solutions und Schweißtechnik Lambach

Die Camping-Trends 2021 – Was die Hersteller heuer zu bieten haben.

Duett der Spitzenklasse – Hymer B-Klasse auf Mercedes-Basis.

Italienische Eleganz – Der Krosser 86 von Mobilvetta.

Hund an Bord – Was so ein Waumobil wirklich kann.

Blickrichtung Sommer – Wie Länder und Regionen um Gäste werben.

Achensee – Aktiv-Urlaub am größten See Tirols.

FKK in Frankreich – Hüllenloser Urlaub an der Atlantik-Küste.

Wildes Wasser, steinerne Riesen – Naturnaher Urlaub im Pinzgauer Saalachtal.

Campingplatz- & Stellplatz-Tests

Reise-News

Viele Tipps und Tricks für unterwegs.

Hier ein Auszug aus der neuen Camping Revue:



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