Traumroute Mittelitalien
Ins Reich der Renaissance und des Rotweins

Auf dieser Traumroute erwarten Sie wunderbare Panoramastrecken, Serpentinen, Weinreben, Altstädte, Bergklöster, Dorfkirchen und all das was man sich in Mittelitalien erwartet.

1. Etappe von Florenz nach Lucca ca. 115 km

Die Toskana ist berühmt für ihre wunderbaren Panoramastrecken: hügelig, kurvig mit einer Bilderbuchlandschaft hinter jeder Biegung. Nehmen Sie die Landstraße von Florenz über Sesto Fiorentino nach Prato.Parken Sie Ihr Fahrzeug z. B. auf dem großen Parkplatz an der Piazza Mercatale. Kaufen Sie sich unbedingt die berühmten Biscotti und besuchen Sie Pratos größten Blickfang, die Außenkanzel an der romanisch-gotischen Domfassade. Weiter geht’s über Pistoia über eine richtig hügelige Strecke nach Montecatini Terme. Fahren Sie mit der Seilbahn in die Oberstadt und genießen Sie den schönen Blick. Nach weiteren 27 km erreichen Sie Lucca. Vielleicht beschließen Sie den Tag mit einem halbstündigen Spaziergang auf den 12 m hohen Stadtmauern. Lucca: Stellplatz Area Attrezzata Camper Il Serchio, www.camperilserchio.it
 

2. Etappe von Lucca nach Volterra ca. 125 km

Auf dieser Etappe erwarten Sie jene Postkarten Motive wegen denen Sie diese Reise überhaupt machen: verwunschene Gärten, Hügellandschaft, ockergelbe Häuser, Pinienallee, Terrassen mit Olivenbäumen und im Frühjahr gelbe Rapsfelder. Verlassen Sie Lucca und fahren Sie nach San Gimignano um vom Dom den Blick über Landschaft und Türme zu genießen. In den alten Gassen essen Sie gemütlich zu Mittag. Durch die Hügel nach Volterra sind es noch 30 km. Dort wartet ein Stadtbummel durch Etruskerzeit, Römerzeit und Mittelater. Volterra: Camping Le Balze, www.campinglebalze.com
 

3. Etappe von Volterra nach Grosseto ca. 150 km

Serpentinen, Serpentinen und wieder Serpentinen. Wie es nach Volterra hinaufging, so geht es auf der anderen Seite hinab. Bei Larderello steigen plötzlich heiße Dämpfe aus 1500 m Tiefe in die Luft: Der Welt größtes Kraftwerk für Erdwärme kündigt sich an. Überall glitzern silberne Leitungsrohre in der Sonne, manche führen über die Straße. Die Fahrt führt Sie weiter durch kleine Orte wie Castelnuovo de Valle di Cecina in der Sie noch dörfliche Idylle finden können. In Massa Marittima können Sie entweder das Bergbaumuseum besuchen oder wenn Sie gut zu Fuß sind einen Aufstieg in die mittelalterliche Oberstadt unternehmen.  An Grosseto können Sie vorbeifahren und dafür einen Besuch im Parko Regionale della Maremma einplanen. Marina di Grosseto: Camping Cieloverde, www.cieloverde.it
 

4. Etappe von Grosseto nach Montepulciano ca. 90 km

Weinreben, Hügel, Etruskergräber und pittoreske Städtchen mit fantastischen alten Bauwerken warten auf dieser Etappe. Die Ruinen von Roselle warten auf Ihren Besuch. Weiter geht`s nach Montalcino, der Heimat des weltberühmten Rotwein Brunello. Kosten Sie sich durch die mindestens drei Jahre im Eichenfass gereiften Weine, Schafskäse (pecorini), Würste (salsicce) und Schinken (prosciutti). Wenn Sie dann noch fahren möchten, erreichen Sie das Etappenziel, nämlich Montepulciano, die Stadt auf einem erloschenen Vulkankrater. Montepulciano: Stellplatz Area Attrezzata Lo Sterro P4/5,  43°5`46”N/11°47`11”E, www.prolocomontepulciano.it
 

5. Etappe von Montepulciano nach Orvieto ca 100 km

Beginnen Sie den Tag mit einem Bummel durch die steile Altstadt von Montepulciano. Dann führt Sie die Fahrt nach Umbrien. Die Mittagspause können Sie schon am Trasimener See mit Stop in Castiglione sul Lage verbringen. Am Nachmittag bietet sich ein Besuch des Etrusker Museums in Chiusi an. Und am Abend wird Sie die Cattedrale Santa Maria im Zebra-Look faszinieren. Schwarzer und weißer Marmor, Pfeiler und Portalsäulen des Doms- ein Feuerwerk der gotischen Motive. Orvieto: Stellplatz Area Sosta Camper Orvieto, 42°43`25“N/12°7`53“N
 

6. Etappe von Orvieto nach Perugia ca. 155 km

Die Etappe beginnt mit einer Fahrt durchs wildromantische Tibertal. Die kurvenreiche Strecke zwischen Baschi und Todi ist abenteuerlicher, als sie auf der Landkarte aussieht. Bizarre Bergformationen und Steilwände lösen sich ab mit Laubbaumlandschaften und bewaldeten Kuppen. Bei einem Zwischenstopp im Städtchen Todi erwartet Sie eine mittelalterliche Stadt mit drei Mauerringen, und etruskischer Vergangenheit. Für den Besuch Perugias müssen Sie Ihr Fahrzeug unbedingt auf einem Parkplatz außerhalb abstellen. Im „Balkon Umbriens“ flanieren Sie über den Corso, besuchen den Palazzo dei Priori oder die Galleria Nazionale dell` Umbria. Nicht vergessen sollten Sie die berühmten „Baci“ zu kosten, eine Süßigkeit aus Nüssen und Halbbiterschokolade hergestellt. Perugia-Prepo: Stellplatz Area sosta Camper Piazzale del Bove, 43°6`3“N/12°22`41”E, www.comune.perugia.it
 

7. Etappe von Perugia nach Arezzo ca. 130 km

Auf einer kurvenreichen, aber sehr schönen Strecke über zwei Pässe fahren Sie von Perugia nach Gubbio. In Gubbio beeindruckt erst einmal das Gesamtbild: Wie in den Berg hinein gebaut, stellt sich die von den Umbrern in vorchristlicher Zeit gegründete Stadt dar. Steigen Sie in Gubbios Gassen höher und höher. Die Fahrt führt Sie wieder zurück in die Toskana nach Arezzo. In Arezzo gibt es einen guten zentralen Parkplatz am Park Passegio del Prato vor der Medici-Festung. Jeden ersten Sonntag im Monat findet hier eine Antiquitätenmesse statt.  Arezzo: Stellplatz, 43°28`20“N/11°53`20“E 
 

8. Etappe Ausflug ins Casentino ca. 150 km

Der Tagesausflug führt Sie von Arezzo ins Casentino und wieder zurück. Sie entdecken eine einsame und zu einem großen Teil als Nationalpark geschützte gebirgige Landschaft voller Bergklöstern, romanischer Dorfkirchen und Laubwälder. Zwei Klöster sind die Ziele: Camaldoli und La Verna, der Konvent, in den sich einst der heilige Franziskus zurückzog. www.casentino.it
 
 

9.  Etappe von Arezzo nach Siena ca. 155 km

Auf der alten Strecke über die Hügel eröffnet sich eine Bilderbuchtoskana: herrliche Ausblicke, malerische Burgen und Dörfer. Siena ist nach Florenz die wichtigste Stadt der Toskana und beansprucht zum Bummeln, Besichtigen und Einkaufen mindestens einen Tag. Sie können hier zweimal übernachten. Von Sienna aus bietet sich eine Rundfahrt durch die südlich gelegene „Mondlandschaft“ Crete mit dem Kloster Monte Oliveto Maggiore an. Nur Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung dürfen in die Altstadt. Die Rundfahrt durch die Crete südöstlich von Siena ist ein Ausflug in eine karg-malerische Erosionslandschaft. Ihr Höhepunkt ist allerdings üppig: Das Olivetanerklostern Monte Oliveto Maggiore (www.monteolivetomaggiore.it) liegt in  eine reiche, saftig-toskanische Vegetation gebettet und birgt bedeutende Kunstschätze. Siena: Campingplatz: Colleverde, www.sienacamping.com.
 

10. Etappe von Siena nach Florenz ca. 85 km

Die Tour durch die Weinhügel des Chianti folgt mit kleinen Abstechern der „Via Chiantigiana“. Stopps bieten sich an in Castellina, im Bilderbuchdorf Radda, bei der Pfarrkirche San Leolino (Pieve die Panzano) und in den Weingeschäften von Greve. Florenz lässt sich nicht an einem Tag kennen lernen, auch nicht in einer Woche. Es erschließt sich dem Besuchen nach und nach. So hat es gar keinen Sinn, sich für die paar Stunden gleich drei Museen vorzunehmen-sonst kriegen Sie noch einen Kunstkoller. Florenz: Campingplätze Florence Village, www.florencevillage.com


Tipps und Infos für Ihre Reise nach Italien


Wichtige Internetadressen

Länderinformationen zu Italien: www.campingclub.at/landinfo/italien
Italienische Zentrale für Tourismus: www.enit.it
 
Mehr Informationen zu Campingplätzen unter: www.camping.it
 
 

Buchtipps

Mit dem Wohnmobil durch die Toskana und nach Elba
Verlag: Womo-Verlag
ISBN-10: 3869030844
ISBN-13: 978-3869030845
 
Die schönsten Routen durch die Toscana. Wohnmobil Tourguide
Verlag: Reise Know-How Verlag Rump
ISBN-10: 383172699X
ISBN-13: 978-3831726998

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Stand der Informationen: 30.05.2018

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