Reiserouten zum Träumen
Acht Ideen für die nächste Camping Reise!

Durch die Wildnis Kanadas? Oder doch zu den Königsstätten Marokkos? Hier finden Sie 8 inspirierende Ideen für Ihre nächste Reise.
Wohnmobilisten lieben es zu träumen: von der großen Fahrt durchs australische Outback, zu Südafrikas Elefanten oder einmal rund um Island herum. 

Ganz nah:

Über ein verlängertes Wochenende die Umgebung erkunden oder in den Sommerferien eine Auszeit nehmen: Wer ein Wohnmobil hat, wird jede Gelegenheit nutzen, bei einer Städtereise oder in der Natur die eigenen Akkus für den Alltag aufzuladen. In Österreich und den Nachbarländern gibt es lohnende Ziele zu Hauf. 

Ganz fern: 

Verschiffung des eigenen Fahrzeugs lohnt sich nur, wenn man viel Zeit zur Verfügung hat. Das Mieten eines Motorhomes  in USA oder Australien kann ein preiswertes Vergnügen werden, wenn man die Angebote gut vergleicht und  außerhalb der Saisonzeiten reisen kann.Sie sollten aber unbedingt das Kleingedruckte lesen. Wie steht es mit Kilometerpauschale, Nebenkosten, Campingausrüstung, Endreinigung, Routenbeschränkungen? Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei der Vollkaskoversicherung? Sind Zusatzfahrer kostenfrei? Fragen, die vor der Anmietung geklärt werden müssen, sonst kann es ganz schnell ganz teuer werden. 


Bärig: Kanadas Norden

Allein der Wood Buffalo Nationalpark in den Northwest Territories ist größer als die Schweiz. Da die Entfernungen im menschenleeren Hohen Norden Kanadas gewaltig sind, trifft es sich gut, dass man das Wohnmobil nicht zum Startpunkt Whitehorse zurück bringen muss, sondern in Yellowknife abgeben kann. So lassen sich die Highlights von Alaska-, Liard- und Mackenzie Highway bequem in gut zwei Wochen ansteuern. Begegnungen mit Bisons, Bären und Elchen am Straßenrand werden bald zur Routine. Hier bitte nicht aussteigen!



Route: Whitehorse/Yukon, Watson Lake, Fort Nelson, Fort Simpson, Yellowknife (Northwest Territories),  
Länge: 1500 km
Besonderheiten: Wildnis durch die Panoramascheibe erleben, naturnahe Campinglätze und Tiere aus nächster Nähe. Wer abseits der Hauptstraßen unterwegs sein will, sollte die historische Canol Road benutzen, die vom Alaska Highway am Teslin River nach Norden abbiegt
Sehenswürdigkeiten: Im legendären Schilderwald von Watson Lake wurden im Lauf von Jahrzehnten rund 80 000 Ortstafeln und Kfz-Kennzeichen aus aller Welt befestigt. Nordlichter kann man im Northern Lights Space and Science Centre auch im Sommer sehen.

www.kanada-entdecken.net, Tel.: +49 2104 9524


Afrika für Einsteiger: Namibia

Löwen, Elefanten und Giraffen begeistern im Etosha Nationalpark, versteinerter Wald und Felsgravuren auf der Fahrt zum kalten Atlantik. In Swakopmund schlendert man durch die Bismarckstraße, während auf der einsamen Fahrt nach Windhuk die eindrucksvollen Köcherbäume in den blauen Himmel ragen und rote Felsen sich zu imposanten Hügeln auftürmen. 



Route: Windhuk, Tsumeb, Etosha NP, Outja, Khorixas, Twyfelfontein, Swakopmund, Bosua-Pass, Windhuk
Länge: 2300 km
Besonderheiten: Die großartige Landschaft des nördlichen Namib Naukluft Parks begeistert mit exotischen Pflanzen wie Köcherbaum und Welwitschia, während im Etosha NP eindeutig Tiere die Stars sind. Zu empfehlen ist das Campen in National Parks und bei Gästefarmen.
Sehenswürdigkeiten: Petrified Forest, Felsgravuren von Twyfelfontein, Dune 7 bei Walvis Bay Adler-Apotheke in Swakopmund, Sternenhimmel mit „Kreuz des Südens“.

www.namibia-tourism.com, Tel.  +49 691337360


Tausendundeine Nacht: Marokko

Die engen Gassen der alten Königstädte Rabat, Meknes, Marrakech und Fes besucht man tunlichst ohne Wohnmobil, sie sind oft zu Fuß oder mit günstigen Taxis vom Campingplatz aus zu erreichen. Kühne Straßen überqueren die Berge des Hohen Atlas während man im Süden von den Dünen des Erg Chebbi bis in die algerische Sahara blicken kann. In Essaouira oder einem anderen Küstenort kann man sich genüsslich den Sand von den Füßen spülen. 



Route: Tanger, Meknes, Fes, Erfoud, Quarzazate, Marrakech, Essaouira, Casablanca, Rabat, Tanger
Länge: 2200 km
Besonderheiten: Marokkos abwechslungsreiche Geografie lernt man bei dieser Rundreise kennen: Küste, Hochgebirge, Flusstäler und Dünen.
Sehenswürdigkeiten: Weltkulturerbe Fes, Kashabs in Skoura, Koutoubia Moschee in Marrakech,  Hassan II. Moschee in Casablanca, Palast Dar-el Makhzen in Tanger

www.visitmorocco.com, Tel.: +49 0211 370 551


Bed&Breakfast auf Rädern: Irland

Nordirland punktet  mit grandioser Natur wie etwa den 60 Millionen Jahre alten Basaltsäulen von Giants Causeway. Wer am Ballyness Caravan Park nächtigt, hat es nach der Whiskey-Probe von Bushmills Destillery nicht mehr weit. Die besten fish&chips gibt’s bei „Morton‘s“ im Hafen von Ballycastle. Lohnend ist die Weiterfahrt an die Westküste der  Republik Irland. Auf dem Rückweg nach Dublin sollte man die Klosterruinen von Clonmacnoise nicht verpassen.



Route: Dublin, Belfast, Ballycastle, Bushmills, Derry, Sligo, Achill Island, Galway, Clonmacnoise
Länge: 800 km
Besonderheiten: Touristisch noch nicht so durchgestylt: Nordirland
punktet mit grandioser Natur und liebenswerten, eigenwilligen Menschen. Von kulinarischen Genüssen ganz zu schweigen.
Sehenswürdigkeiten: Giant’s Causeway, Carrick-a-Rede Rope Bridge, eine Hängebrücke über eine zerklüftete Schlucht, Bushmills Distillery, Stadtmauer von Derry, Clonmacnoise, Irlands berühmteste Klosterruine  am Shannon, Guinness Storehouse in Dublin.

www.ireland.com, Tel. +49 69 9231850, Länderinfo


Gletscher und Geysire: Island

Auch ohne Allradfahrzeug lassen sich viele Attraktionen entlang der malerischen zweispurigen Hauptstraße erfahren. Die Vulkaninsel  ist mit 300.000 Einwohnern dünn besiedelt, die Sommer sind meist angenehm warm, Sonnengarantie gibt es allerdings nicht. In unzähligen Thermalquellen kann man auch bei widrigem Wetter wunderbar relaxen. Reykjavík hat tolle Restaurants, Galerien, Livemusik und Museen.



Route: Die Ringstraße Hringvegur rund um die Insel ist bis auf zwei Teilstücke asphaltiert.
Länge: 1350km
Besonderheiten: Naturspektakel lehren das Staunen.
Sehenswürdigkeiten: Wasserfall Seljalandsfoss, die Klippen von Dyrhólaey mit Papageientaucher, Eislagune Jökulsárlón, der Mývatn mit heißen Quellen und Höhlen rundum, Dimmuborgir mit seinen Felsformationen

www.visiticeland.com, Tel.  +354 5114000, Länderinfo

Koalas und Korallen: Australien

An der Ostküste am Pazifik von Sydney nach Cairns wird es mit Palmen, Bananenstauden und Zuckerrohr zunehmend tropischer und exotischer. Highlight im Norden ist das Great Barrier Reef. Im Lone Pine Koala Sanctuary in Brisibane kommen die Liebhaber der putzigen Bärchen auf ihre Kosten. Wer Zeit hat, kann über die Berge der Great Dividing Range ins östliche Outback vorstoßen.



Route: Sydney, Brisbane, Gold Coast, Townsville,  Cairns, Great Barrier Reef
Länge: 2700 km
Besonderheiten: Ausgangspunkt wird meist Sydney sein. Um die lange Distanz bis Cairns zu verkürzen, könnte man das Reisemobil in Brisbane oder Townsville anmieten, so bleibt mehr Zeit für Abstecher.
Sehenswürdigkeiten: Oper und Hafen-Viertel Sydney, Koala-Park in Brisbane,  Ausflug zum Great Barrier Reef  mit Glasboden-Boot, die Rundflüge sind weniger  zu empfehlen. Gold Coast  und Sunshine Coast rund um Brisbane. Für Natur-Fans: Strände nördlich von Cairns.

www.australia.com, Tel. +49 69 27400622

Küstenträume: Kalifornien

Der Pacific Coast Highway verläuft auf dem nicht einmal hundert Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Oxnard und Santa Monica vorbei an langen Stränden und mondänen Orten wie Malibu und Kaps. Im weiteren Sinne wird auch der Coastal Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles als Pacific Coast Highway bezeichnet. Er ist je nach Routenwahl etwa 800 Kilometer lang und berührt eine der schönsten Küsten der Welt, wenngleich bisweilen ohne direkten Strandzugang.



Route: Los Angeles, Malibu, Oxnard, Santa Barbara , San Luis Obispo, San Francisco
Länge: 800 km für die gesamte Küste zwischen L.A. und San Francisco. 
Besonderheiten: Die Distanzen am PCH sind für US-Verhältnisse erstaunlich knapp. Man kann sich also auf den Genuss konzentrieren (drei Tage plus mehrere Tage ostwärts zu den Wüsten-Orten und National Parks wie Joshua Tree).
Sehenswürdigkeiten: Venice Beach bei Santa Monica, L.A., Naturstrände bis Cape Mugu, also östlich von Oxnard, Missionen am Weg, wie Santa Barbara.  Am Highway 1 nordwärts sorgt jeder Ort für Attraktionen, Top-Ziel: Carmel. Seelöwen bei Monterey (Moss Landing),  Aquarium und der mautpflichtigen 17-mile-Drive.

www.vusa.travel, www.sanfrancisco.travel

Fjorde und Farne: Neuseeland

Camp-Möglichkeiten ohne Ende auf der landschaftlich sanfteren Nordinsel mit Coromandel-Halbinsel sowie den Vulkangebiet um den Lake Taupo mit Geysiren und heißen Quellen. Auf der Südinsel empfiehlt sich das Gebiet um den Mount Cook, wo Ozean auf Gletscherberge trifft. Der Fjordland Nationalpark liegt im immergrünen Regenwald mit tollen Trekking-Möglichkeiten. Relaxen kann man auf dem aussichtsreichen Campingplatz am Milford Sound.



Route: Auckland. Coromandel Lake Taupo, Wellington, Christchurch Mount Cook , Southern Alps, Milford Sound,
Länge: knapp 4000 km
Besonderheiten: Viel zu (er)fahren: Obwohl die Inseln im Vergleich zum benachbarten Australien klein wirken, kommen bei einer Rundreise viele Kilometer zusammen, auch weil viele Straßen sehr kurvig sind.
Sehenswürdigkeiten: Neben großartigen Stränden ist die Vulkanregion um den Lake Taupo/ Rotorua erstklassig. Die Kultur der Maori-Ureinwohner lässt sich wesentlich leichter erleben als die der Aborigines in Australien. Mt. Cook (3.754 m) und die Fjorde im Süden.
 
www.newzealand.com, +44 207 3890144


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Stand der Informationen: 26.11.2018

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