Mit dem Etrusco T 6900 QB auf Reisen in Slowenien
Ein Wochenende im Triglav Nationalpark

Unsere Redakteurin Nicole hat das neue Modell von Etrusco bei einem ereignisreichen Wochenende im Norden Sloweniens für Sie getestet.
Naturliebhaber sind im Norden Sloweniens gut aufgehoben: Die Soca bietet die perfekten Voraussetzungen für Rafting, Kajaking und Canyoning, aber es finden sich auch ruhigere Flussabschnitte zum Angeln und Fliegenfischen. Die Berge und Täler der Region sind ideal für Mountainbike-, Wander- oder Klettertouren. Wir erkunden mit dem teilintegrierten Modell T 6900 QB der Marke Etrusco an einem Wochenende den einzigen Nationalpark Sloweniens.

Seinen Namen verdankt der Nationalpark dem gleichnamigen Berg, dem Triglav, der auch das Zentrum des Parks bildet. Übersetzt bedeutet Triglav „Dreikopf“. Zur Entstehungsgeschichte des Namens gibt es zwar keine schriftlichen Übermittlungen, doch glauben auch heute noch viele Einwohner an die Legende wonach auf den drei Gipfeln eine slawische Gottheit, die Triglaw, thronte. Jeder Gipfel neigt sich demnach einer Richtung ihrer Macht: dem Himmel, der Erde und dem Unterreich. 
 
Als Ausgangspunkt für unseren Wochenend-Urlaub haben den Ort Bovec am Rand des Nationalparks gewählt. Wir geben unser Ziel in das Bordnavigationsgerät ein. Dabei gestaltet sich die Bedienung des Bordcomputers sehr einfach und intuitiv wählen wir auch gleich die richtigen Menüpunkte um unser Handy zu verbinden. Mit der richtigen Musik in den Ohren kann die viereinhalb Stunden lange Fahrt von Wien bis Bovec beginnen. Bis Tarvisio führt uns das Navi über die Autobahn. Ab dort schlängelt sich unser Weg über einen Bergpass bis ins nächste Tal. Die zum Teil recht engen Serpentinen sind mit dem rund sieben Meter langen Etrusco gut fahrbar. 
 
Nach ziemlich genau fünf Stunden erreichen wir unser Ziel am Fuße des Triglavs. Mit über 2.800m ist dieser der höchste Gipfel der Julischen Alpen. Durch seine außergewöhnliche Form ist er nicht nur bis weit über die Grenzen Sloweniens hinweg erkennbar, man findet ihn auch auf der slowenischen Fahne sowie auf der Rückseite der slowenischen 50-Cent Münze. 
 
Wir finden schnell einen passenden Campingplatz, wo wir gleich bei Ankunft an der Versorgungsstation Wasser füllen. Diese befindet sich hinter der Rezeption umringt von dicht aneinander stehenden Bäume. Das Manövrieren gestaltet sich dank des engen Wendekreises des Etruscos einfach. Und mit der Rückfahrkamera sind auch das Zurückschieben und das Einparken am Stellplatz gut handhabbar.
 
Nach der langen Fahrt wollen wir uns die Beine etwas vertreten und die Umgebung erkunden. Die letzten Sonnenstunden verbringen wir mit Schlendern durch das Ortszentrum und dem Planen der Aktivitäten für unser Wochenende. Für den nächsten Tag steht der Plan schnell fest: Wir gehen den Soca Wanderweg, welcher auch die 24. Etappe des Alpe-Adria-Trails ist. Wir beschließen daher heute nicht mehr allzu lange unterwegs zu sein und machen uns auf den Weg zurück zu unserem Wohnmobil. 
 
In der Küche des Etruscos bereiten wir uns noch eine Brettljausn zu. Ohne System beim Verstauen der Vorräte kann es leicht passieren, dass man in den drei Schubladen, zwei Staufächern und dem Hängeschrank eine Weile nach den richtigen Materialien suchen muss. Die beiden drehbaren Vordersitze vergrößern den Wohnbereich und schaffen mehr Platz zum gemütlichen Beisammensein. Über Nacht laden wir noch die Akkus unsere Kamera und Handys auf. An der Sitzgruppe finden wir eine Doppel-USB-Steckdose und eine weitere normale Steckdose unter dem Tisch. Eine Lademöglichkeit in Nähe des Betts suchen wir aber vergebens. 
 
Um gut gestärkt in unser Vorhaben zu starten, kommt am nächsten Morgen ein warmes Frühstück auf den Tisch. Porridge, Kaffee sowie Tee lässt sich problemlos gleichzeitig auf den drei Gasherdplatten im Wohnmobil zubereiten. Das Schnüren der Wanderschuhe gestaltet sich im Inneren des Fahrzeugs aufgrund der engen Anordnung von Tisch und Bank schwierig. Eine gute Lösung ist das Benützen der elektrischen Trittstufe um die Schuhe anzuziehen. Dabei wird auch Schmutz im Wohnraum vermieden. 
 
Da in der Nebensaison die Busse von Bovec zum Startpunkt des Soca Wanderweges nicht regelmäßig verkehren sind wir auf einen Transport in den Ort Trenta angewiesen. Dort angekommen steigen wir in den Alpe-Adria-Trail ein. Wir können entscheiden ob wir noch zurück zur Quelle des Flusses oder gleich in Richtung Bovec gehen möchten. Wir entscheiden uns diesmal gegen die 5 Kilometer bis zur Quelle. Schon der Anfang des Weges führt zu Begeisterung: Über eine Hängebrücke werden wir über das smaragdgrüne und kristallklare Wasser der Soca geleitet. Danach folgt der Weg immer weiter dem Fluss durch Wälder, über Wiesen und Brücken sowie über große und kleinere Felsen. Ein Verlaufen ist durch die ausführliche Beschilderung so gut wie unmöglich. 
 
Nach gut 22 Kilometer und knapp vor Sonnenuntergang sind wir wieder zurück an unserem Ausgangspunkt. Das Betreten des Wohnmobils fühlt sich schon ein bisschen an wie Nachhause kommen. Wir spüren die Anstrengung der letzten Stunden und können eine heiße Dusche im eigenen Bad sowie ein gutes selbstgekochtes Essen kaum noch erwarten. Mit einer Tür und einem Vorhang lasst sich die gegenüberliegend angeordnete Dusche mit dem Bad verbinden. Damit gewinnt man viel Bewegungsfreiheit und Privatsphäre. Auch die Duschkabine selbst bietet viel Platz. So ist auch Haare waschen durch die große Ellbogenfreiheit kein Problem. 
 
Die Eindrücke des Tages lassen wir noch mit einer Tasse Tee im komfortablen Queensbett Revue passieren. Wir wissen, dieser Urlaub war nicht unser letzter im Triglav Nationalpark und beim nächsten Besuch sehen wir uns die drei Gipfel des Berges mit dem sagenumwobenen Namen nicht nur von unten an. 
 

Campingplätze: 


Kamp Polovnik (da waren wir)
Campingplatz Triglav
Camp Liza 
Camp Jelinc

Touristeninformation:

Trenta

 

Text: 

Nicole Butulla


Fotos: 

Nicole Butulla, Doris Hölzel
 

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