Länderinfo

Hier finden Sie nützliche Infos und Bestimmungen im In- und Ausland

Länderinfo für Frankreich

Campinginfo

Allgemein
Die Campingplätze in Frankreich könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Palette reicht von kleinen abgelegenen eher einfach ausgestatteten Plätzen bis hin zu lebhaft pulsierenden Freizeitzentren, die eher an einen Cluburlaub als an Campen erinnern. In der Hochsaison kann es auf den Küstenplätzen in der Bretagne, an der Côte d‘Azur, am Golfe du Lion, an der Atlantikküste sowie am Golfe de Gascogne schon mal eng werden. Eine rechtzeitige Reservierung ist daher dringend zu empfehlen. Beinahe jede größere Gemeinde besitzt einen „camping municipal“. Ebenso einfach gestaltet sich die Suche nach einem Übernachtungs- oder Etappenplatz. 
 
Campingplätze: www.campingfrance.com
 
Übernachten außerhalb von Campingplätzen
Straßen/Parkplatz: Ja*
Privatgrund: Ja*
 
* Erlaubt mit Zustimmung der Behörde, des Eigentümers oder dessen Vertreter, jedoch wegen wiederholter Diebstähle und Überfälle auf Autobahnraststätten in der Vergangenheit keinesfalls anzuraten. Teils regionale Verbote.
 
Stellplätze:
Zahlreiche Stellplätze (ca. 800) im ganzen Land vorhanden. 
 
Camping Card International (CCI)
Bei Vorweis der gültigen CCI Card gewähren 599 Plätze Rabatte.
 
Gasversorgung
In Frankreich werden nur die landesüblichen Gasflaschen getauscht oder wieder gefüllt, ausländische Flaschen dagegen nicht. Man kann auf vielen Campingplätzen oder auch an Tankstellen französische Flaschen, meist 13-kg-Flaschen, gegen eine Pfandgebühr von ca. 35,- € ausleihen. Die Rechnung sollte man besonders gut aufbewahren, nur damit bekommt man den Pfand wieder rückerstattet.
Mit einem Adapter aus dem Europa- Set kann man dann diese Flaschen an die Gasanlage im Caravan oder Wohnmobil anschließen.
Goldfarben lackierte Flaschen sollen sogar ohne Adapter passen
 
Vermieter
Stationen in ganz Frankreich und Korsika
Avis Card Away, www.aviscaraway.com
 
Stationen in ganz Frankreich
Blurent, www.blurent.com

Personaldokumente

Reisepass oder Personalausweis ist erforderlich.
 

Mehr Infos: www.help.gv.at

Kinder
Gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis erforderlich. Minderjährige Kinder, die ohne oder nur mit einem/einer Obsorgeberechtigten verreisen, sollten eine Einverständniserklärung mitführen. Legen Sie der Vollmacht eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes sowie eine Kopie des Reisepasses des gesetzlichen Vertreters bei. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. 

Kraftfahrzeugdokumente

Reisen mit privatem Fahrzeug

Österreichischer Führerschein und Zulassungsschein.

Die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte wird empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Falls nicht mit dem eigenen Fahrzeug gefahren wird ist eine Vollmacht notwendig (beim ÖAMTC erhältlich).

Reisen mit Mietwagen

Mit Ihrer Clubkarte sparen Sie bei zahlreichen Mietwagenfirmen Geld. Informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die ÖAMTC Vorteilspartner.

Mehr Infos: www.oeamtc.at/vorteilspartner

Die notwendigen Anmietbedingungen (wie z.B. benötigtes Mindestalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz usw.) müssen Sie bei Ihrer Autovermietung erfragen.

Versicherungen

Kfz-Versicherungen

Die Mitnahme einer Grünen Versicherungskarte wird dringend empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Der Abschluss einer Reise-Vollkaskoversicherung ist empfehlenswert. Sie sichern Ihr Fahrzeug finanziell ab - bei Unfällen, Wildschäden, Diebstahl und vielen anderen Fällen, die Ihre Kfz-Haftpflicht nicht übernimmt.
Exklusiv für Clubmitglieder gibt es die ÖAMTC Reise-Vollkasko* für Motorräder oder mehrspurige Fahrzeuge. 


Mehr Infos: www.oeamtc.at/versicherung

Reiseversicherungen*
Die Europäische Krankenversicherungskarte finden Sie auf der Rückseite Ihrer e-card. Damit können Sie bei einem Arzt oder Krankenhaus ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen.
Wird die Europäische Krankenversicherungskarte (etwa aus Unkenntnis oder Behandlung bei einem privaten Arzt oder Krankenhaus) nicht akzeptiert und die Barzahlung der Behandlung verlangt, lassen Sie sich eine detaillierte Rechnung inkl. Diagnose ausstellen. Diese kann nachträglich in Österreich bei der Krankenversicherung eingereicht werden.

Mehr Infos: www.chipkarte.at

Der Abschluss einer Zusatzversicherung wirddringendempfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport, Fahrzeug-Rückholung undvielem mehr bietet derÖAMTC Schutzbrief.
Mehr Infos:www.oeamtc.at/schutzbrief

Informationen zu Gepäck- und Stornoschutz* finden Sie unter:www.oeamtc.at/versicherung(*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H.,GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG)

Verkehrsbestimmungen

In Frankreich gilt Rechtsverkehr.

Höchstgeschwindigkeiten

Im Ortsgebiet: 50 km/h.

KraftfahrzeugaußerortsSchnellstraße*Autobahn*
Motorrad, Pkw,
Gespanne**,
Wohnmobil (bis max. 3,5 t)
80 km/h**110 km/h130 km/h
Gespanne über 3,5t80 km/h90 km/h90 km/h
Wohnmobil (über 3,5t)80 km/h100 km/h110 km/h

* wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt, sowie bei Regen und anderen Niederschlägen: 100 km/h auf der Schnellstraße, 110 km/h auf Autobahnen
** Auf Straßen ohne trennenden Mittelstreifen: 80 km/h; Straßen mit zwei Spuren in jede Richtung: 90 km/h

Besondere Verkehrsschilder
Toutes Directions = alle Richtungen
Rappel = Erinnerung, Mahnung (meist in Verbindung mit Tempolimits)
Ralentir = langsam fahren
Centre Ville = zur Stadtmitte; Déviation = Umleitung
Passage interdit = Durchfahrt verboten; Serrez à droite = Rechts halten
Vous n'avez pas la priorité = Sie haben keine Vorfahrt
Fin d'interdiction de dépasser = Ende des Überholverbots

Kindersicherung
Kinder bis 10 Jahre benötigen einen dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechenden Kindersitz (ECE Regelung Nr. 44/03 oder nachfolgend).

Wird das Kind auf dem Beifahrersitz in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz befördert, muss der Airbag deaktiviert werden.
Bei Missachtung der Sicherungspflicht fällt eine Strafe von 135 Euro an.

Licht am Tag

Einspurige Kraftfahrzeuge müssen auch am Tag mit Licht fahren. Licht am Tag ist jedoch für alle Kraftfahrzeuge auf allen Straßen empfohlen. Abblendlicht ist bei Regen- und Schneefällen sowie in Tunnels und Galerien vorgeschrieben.

Verwendung von "Tagfahrlicht" reicht bei guten Licht- und Sichtverhältnissen aus
Seit Februar 2011 müssen alle Pkw, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, mit sogenanntem "Tagfahrlicht" standardmäßig ausgerüstet sein. Die Verwendung dieser Tagfahrleuchten ist als Alternative zum Abblendlicht zulässig, sofern die Licht- und Sichtverhältnisse ausreichend gut sind. Bei schlechtem Wetter bzw. bei Dämmerung sollte auch im Ausland das Abblendlicht verwendet werden. Denken Sie auch bei einem Mietwagen an die richtige Lichtverwendung!

Mitführpflicht für Pkw
VerbandszeugWarnwesteWarndreieckFeuerlöscherErsatzlampensetSonstiges
EmpfehlungMitführpflicht, Tragepflicht (alle Insassen)Pflicht-Pflicht*Alkoholtest (Nichtmitführen straffrei)

* Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten, LED‘s benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart, jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

Mitführplicht für Motorradfahrer
VerbandszeugWarnwesteWarndreieckErsatzlampensetSonstiges
-Tragepflicht-Pflicht*Alkoholtest (Nichtmitführen straffrei), Feuerlöscher empfohlen

* Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten, LEDs benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart, jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

Gut zu wissen: Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern (auch Roller, Mofas, Quads etc.) müssen CE-zertifizierte Handschuhe tragen. Davon betroffen sind auch ausländische Biker.

Zum Thema Warnweste: In jedem Kraftfahrzeug mit vier oder mehr Rädern muss mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Jede Person, die bei Unfall oder Panne das Fahrzeug verlässt, muss eine Warnweste anlegen. Zudem muss die Warnblinkanlage betätigt werden. Das Nichtbefolgen dieser Vorschrift zieht eine Geldstrafe nach sich. Für Radfahrer besteht die Tragepflicht nachts sowie tagsüber bei schlechter Sicht außerhalb von Orten.


Zum Thema Alkotest: Es muss ein Alkoholtestgerät mitgeführt werden und bei Kontrollen auf Verlangen vorgezeigt werden. Das Nichtmitführen wird jedoch nicht bestraft.


Mitführpflicht: Der Fahrer ist verpflichtet, die vorgeschriebene Anzahl Warnwesten im Fahrzeug mitzuführen.
Tragepflicht: Im Unfall- oder Pannenfall ist der Fahrer (oder alle Insassen) verpflichtet, eine Warnweste beim Verlassen des Fahrzeugs anzulegen. Eine Tragepflicht kann unabhängig von einer Mitführpflicht verordnet sein.

Fahrradträger auf Anhängerkupplung
Das in Österreich zulässige rote Kennzeichen ist im Ausland oft unbekannt. Der ÖAMTC empfiehlt daher primär die Verwendung solcher Heckträger, durch die das Kennzeichen nicht verdeckt wird oder – wenn das Kennzeichen verdeckt wird – das Umstecken des weißen Kennzeichens.

Parken

Blaue Markierungen auf der Straße oder am Bordsteinrand weisen auf das begrenzte und kostenlose Parken mit Parkscheiben in den sogenannten "Zones Bleues" hin. Gelbe, unterbrochene Streifen am Fahrbahnrand bedeuten Parkverbot, durchgezogene gelbe Streifen bedeuten Halte- und Parkverbot. Kurzparkzonen sind durch Verkehrszeichen gekennzeichnet und gebührenpflichtig. In Wohngebieten ist Parken oft nur auf einer Straßenseite erlaubt, ohne dass eine Beschilderung in den betreffenden Straßen angebracht wird. Dabei kann es sein, dass die Straßenseite im Zweiwochenrhythmus gewechselt wird. Das parken und halten unter Brücken sowie das Parken in Tunnels oder Unterführungen ist verboten. Ordnungswidrig parkende fahrzeuge werden mit einer Autokralle versehen oder abgeschleppt.
Mehr Infos: Parken in Paris: www.paris.fr/stationnement

Informationen für mobilitätseingeschränkte Reisende zur Gültigkeit des Parkausweises für Behinderte finden Sie hier:www.disabledmotorists.eu/de/weltkarte/europe/frankreich.htm

Promillegrenzen

0,5 Promille (Für Lenker mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis und Busfahrern Promille-Grenze von 0,2)

Telefonieren am Steuer

Das Telefonieren am Steuer ist nur noch mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Die Verwendung von Kopfhörern, Ohrstöpseln oder Headsets zum Telefonieren ist verboten. Eine Freisprecheinrichtung darf nur verwendet werden, wenn die Sprachübertragung über externe Lautsprecher im Fahrzeug oder den Telefonlautsprecher erfolgt.

Auch die sonstige Verwendung von Kopfhörern oder Ohrstöpseln, z. B. zum Musik oder Radio hören, ist verboten.

Winterausrüstung

Winterreifen: Bei schnee- und eisbedeckten Straßen sind Winterreifen mit einer Profiltiefe von mindestens 3,5 mm empfohlen. Für Gebirgsstraßen kann die Benutzung von Winterreifen (franz. "pneus neige") oder Schneeketten kurzfristig durch entsprechende Beschilderung vorgeschrieben werden.


Schneeketten: Für das Befahren von Gebirgsstraßen kann kurzfristig durch entsprechende Schilder eine Schneekettenpflicht angeordnet werden. Schneeketten müssen auf die Räder der Antriebsachse montiert werden. Bei Missachtung dieser Verordnung drohen Strafen. Während des Tauwetters werden spezielle "Tau-Absperrungen" an manchen Straßen aufgestellt, um deren Oberfläche vor der Beschädigung durch Fahrzeuge mit Schneeketten (vor allem Lkw) zu schützen. Es gilt ein Tempolimit von 50 km/h.


Spikereifen: Vom Samstag vor dem 1. November bis zum letzten Sonntag im März erlaubt (für Fahrzeuge mit maximal 3,5 t Gesamtgewicht und Fahrzeuge des gewerblichen Personentransports). Wenn es die Wetterlage verlangt, kann sich dieser Zeitraum ausdehnen. Geschwindigkeitsbeschränkung: 90 km/h. In Frankreich zugelassene Fahrzeuge benötigen einen Aufkleber "90". Nicht in Frankreich zugelassene Fahrzeuge müssen diesen Aufkleber zwar nicht zwingend tragen, sich aber in jedem Fall an das bei 90 km/h festgesetzte Tempolimit halten.

Zusätzliche Bestimmungen
  • Ladung darf max. 3 m über die Fahrzeughinterkante hinausragen. Ragt die Ladung um mehr als 1 m nach hinten hinaus, ist sie mit einer rückstrahlenden Vorrichtung, nachts zusätzlich mit einem roten Licht zu kennzeichnen. Seitlich darf die Ladung nur hinausstehen, wenn eine Gesamtbreite von 2,50 m nicht überschritten wird.
  • Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs zeigt, dass dieser rot hat. Bei eigener grüner Ampel ist somit Linksabbiegen möglich, wobei Fußgänger Vorrang haben. Auf rot geschaltete Ampeln mit einem gelb blinkenden Pfeil zeigen, dass in die durch den gelben Pfeil angezeigte Richtung weiter gefahren werden darf. Querverkehr hat jedoch Vorfahrt.
  • Wer sich am Steuer durch Aktivitäten (z.B. Essen oder Schminken am Steuer, Herumkramen im Handschuhfach) die die Konzentration beeinträchtigen ablenken kann mit einer Strafe von 75 Euro bestraft werden. Das Betrachten eines Bildschirms (z.B. DVD-Spieler) kostet bis zu 1.500 Euro. Der Blick auf den Bildschirm des Navigationssystems bleibt aber erlaubt. Außerdem wird zu laute Musik im Fahrzeug mit 75 Euro bestraft, wenn dadurch Umgebungsgeräusche im Verkehr nicht mehr hinreichend wahrgenommen werden können. Aus Sicherheitsgründen können auch Fahrer, die sich mit Flip-Flops oder ähnlich losem Schuhwerk hinter das Lenkrad setzen, zur Kasse gebeten werden (75 Euro).
  • Das benutzen und Mitführen von Radarwarngeräten im einsatzbereiten Zustand ist verboten. Es drohen hohe Geldstrafen. Das gilt auch für Navigationsgeräte mit entsprechender Funktion. Das Gerät wird eingezogen. Bei festinstallierten Geräten kann das Kfz beschlagnahmt werden. 

Tipp der ÖAMTC Juristen

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die jeweiligen Verkehrsbestimmungen! Wird eine Geldstrafe nicht bereits vor Ort bezahlt, kann diese in Österreich zwangsweise eingefordert werden. Bei Fragen zu einem ausländischen Strafzettel kontaktieren Sie die ÖAMTC Rechtsberatung - für Mitglieder kostenlos!

Radfahrer

Es besteht keine Helmpflicht für Radfahrer.

Fahrverbote & Umweltzonen

Es gibt in mehreren Städten bzw. Départements unterschiedliche Zufahrtsbeschränkungen.

Zwei Arten von Umweltzonen
Grundsätzlich wird in Frankreich zwischen zwei Arten von Umweltzonen unterschieden: den dauerhaft eingerichteten "Zones à Circulation Restrainte" (ZCR) und den sporadischen "Zones de Protection de l’Air (ZPA). Während die ZCR permanent gelten, treten die ZPA nur dann in Kraft, wenn bestimmte Schadstoff-Grenzwerte überschritten werden. Ist dies der Fall, wird die Zone durch elektronische Anzeigen ausgewiesen.

Dauerhafte Zone (ZCR) gibt es bislang in Paris innerhalb des Stadtautobahnrings (Boulevard périphérique).
 
Sporadische Zonen (ZPA) existieren in den Großräumen Paris (außerhalb des Boulevard périphérique), Großraum, Grenoble, Lille, Lyon, Rennes, Straßburg, Toulouse sowie in 23 der 96 Departements: Bouches-du-Rhône, Calvados, Côte d' Or, Creuse, Deux-Sèvres, Drôme, Eure, Eure-et-Loir, Gers, Gironde, Haute-Savoie, Hérault, Isère, Loiret, Maine-et-Loire, Manche, Orne, Puy-de-Dôme, Pyrénées-Atlantiques, Savoie, Seine-Maritime, Vendée, Vienne.
 
Mit der Einrichtung weiterer Zonen ist zu rechnen.

Umweltplakette

Für die Fahrt in eine Umweltzone ist eine Umweltplakette (die sogenannte "Vignette Crit'Air") erforderlich. Die Plakette ist für ganz Frankreich einheitlich und gilt in allen Umweltzonen.

Keine Umweltplakette erhalten Fahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 1. Jänner 1997 und Motorräder mit einer Erstzulassung vor dem 1. Juni 2000. Davon betroffen sind auch Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen und Oldtimer. Für sie gibt es keine Sonderregelungen.

Welche Umweltplakette Ihr Fahrzeug benötigt, finden Sie hier (Infos in französischer Sprache):

Bestellung der Vignette
Die Plakette („Vignette Crit'Air) ist nach Verschmutzungsniveau gestaffelt (Farben violett bis grau). Sie kostet 4,21 Euro (inklusive Versand), kann nur online bestellt (https://www.certificat-air.gouv.fr/demande-ext/cgu) und mit Kreditkarte bezahlt werden.

Eine Schritt für Schritt Bestellanleitung finden Sie hier.

Die Lieferzeit kann bis zu 3 Wochen betragen. Sollte die Plakette nicht rechtzeitig geliefert werden, sollte das per E-Mail zugestellte Bestätigungs-PDF ausgedruckt und ins Auto gelegt werden.

Die Anbringung der "Vignette Crit d'Air" erfolgt durch Aufkleben auf der Innenseite der Windschutzscheibe. Bei Motorrädern sollte sie deutlich sichtbar an einem fest mit dem Fahrzeug verbundenen Teil aufgeklebt werden.

Fragen zur Umweltplakette und dem Bestellprozess können über das Kontaktformular https://certificat-air.gouv.fr/contact/formulaire an das Umweltministerium gerichtet werden.

Umweltzone Paris

Die Umweltzone umfasst den Stadtbereich innerhalb des Stadtautobahnrings (Boulevard périphérique), nicht aber den Stadtautobahnring selbst. Der Nachweis der Fahrberechtigung erfolgt über die Umweltplakette.

Keine Umweltplakette erhalten Fahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 1997 und Motorräder mit einer Erstzulassung vor dem 1. Juni 2000. Das Fahrverbot gilt nicht nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Ausländische Fahrzeuge benötigen ebenfalls eine Umweltplakette.

Fahrverbotszeiten
Alle Wochentage (Montag bis Freitag) zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr. Freie Fahrt in der Umweltzone haben alle Fahrzeuge - auch die ohne Plakette - lediglich zu folgenden Zeiten: Montag bis Freitag von 20:00 Uhr bis 08:00 Uhr, Samstag und Sonntag ganztags sowie an den Feiertagen.

Gut zu wissen
Liegt ein gebuchtes Hotel in der Umweltzone, müssen Hotelgäste, deren Fahrzeug den Anforderungen nicht genügt, auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis umsteigen oder außerhalb der Fahrverbotszeiten anreisen.

Erweiterung Großraum Paris
Mit Juli 2019 wird die Pariser Umweltzone auf den Großraum Paris d.h. das Gebiet, das von der Autobahn A86 eingeschlossen ist, erweitert. Von dem Fahrverbot betroffen sind alle Dieselfahrzeuge, die vor 2001 registriert wurden. 

Weitere Umweltzonen:

Grenoble
Im Großraum Grenoble gilt eine sporadische Umweltzone, in der bei längerem Überschreiten der vorgegebenen Schadstoffgrenzwerte Fahrverbote in Kraft treten. Das bedeutet, dass die bei Überschreiten der Schadstoffgrenzwerte eine Plakettenpflicht auch auf Autobahnen, die nach oder in die Stadt Grenoble führen, gilt.   

Betroffene Strecken
  • im Norden auf der A48 ab der Mautstation Voreppe
  • im Süden auf der A51 ab der Mautstation Le Crozet/Vif
  • im Westen auf der A41 ab der Mautstation Crolles
  • sowie der A480, die Grenoble durchquert

Achtung: Wenn ein Verschmutzungsalarm (Alert Pollution) ausgerufen wird, dann wird dies auf elektronischen Informationstafeln angezeigt sowie in lokalen Radio- und Fernsehsendern und der Tagespresse bekannt gegeben. Ein Alarm wird bis 15 Uhr für den dann folgenden Tag ausgelöst.

Zusätzlich gibt es im Stadtgebiet von Grenoble eine dauerhafte Umweltzone, die derzeit allerdings nicht für Pkw gilt, sondern nur für leichte Nutzfahrzeuge (z.B. Lieferwagen) und Lkw.

Mehr Infos: http://de.france.fr/de/info/umweltzone-grenoble

Lille
Die Umweltzone umfasst den Großraum Lille mit 12 dazugehörenden Gemeinden. Durch die Zone führen die Autobahnen A1 (nach Paris), A22 (nach Gent), A25 (nach Dunkerque) sowie die N227 und die D652.

Betroffene Fahrzeuge
Die Umweltzone gilt derzeit nicht dauerhaft, sondern tritt erst in Kraft wenn bestimmte Luftschadstoffkonzentrationen überschritten werden. Tritt ein Luftverschmutzungsalarm ein, dürfen noch Fahrzeuge mit den Umweltplaketten 1, 2, 3 oder der grünen Plakette in die Umweltzone einfahren.

Der Luftverschmutzungsalarm wird durch elektronische Anzeigen öffentlich bekanntgegeben. Außerdem sollte auf Meldungen in den Medien und im Internet geachtet werden.

Es gibt Pläne im Stadtzentrum von Lille eine dauerhafte Umweltzone einzurichten.

Lyon
Die Umweltzone in Lyon tritt erst ab Überschreitung einer bestimmten Schadstoffgrenze in Kraft. Die Zone  erstreckt sich auf das Stadgebiet von Lyon sowie die Nachbarstadt Villeurbanne. Ausgenommen sind folgende Straßen:
  • Boulevard Laurent Bonnevay
  • Boulevard Pierre Sémard
  • Boulevard péripherique Nord
  • Autobahnen A7, A6, A42, Zufahrten zum Parc Relais de Vaise (über Quai Sedaillan, Quai du Commerce, Quai de la Gare d'Eau, Rue de Saint-Cyr, Rue du 24 mars 1852),
  • Zufahrt zum Parc Relais de Vaise vom Boulevard Péripherique aus (über die Rue Bourgogne und die Rue du 24 mars 1852)
  • Zufahrt zum Parc Relais de la Soie vom Boulevard Laurent Bonnevay aus (über die RD 517, die Rue Léon Blum, die Rue de la Soie und die Rue de la Poudrette)
  • Weg von der A7 zum Parkplatz des Bahnhofs Lyon-Perrache.
 
Werden die Schadstoffgrenzwerte überschritten, dürfen nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette einfahren. Zudem gilt bei einem entsprechendem Grad der Luftverschmutzung für die Umweltzone ein alternierendes Fahrverbot. Genaue Informationen sowie welche Fahrzeuge betroffen sind, finden Sie hier.

Achtung: Wenn ein Verschmutzungsalarm (Alert Pollution) ausgerufen wird, dann wird dies auf elektronischen Informationstafeln angezeigt sowie in lokalen Radio- und Fernsehsendern und der Tagespresse bekannt gegeben. 

Rennes
Die Umweltzone umfasst das Stadtgebiet von Rennes innerhalb des Stadtautobahnrings N136 ("Rocade"). Der Autobahnring selbst ist nicht Bestandteil der Umweltzone.

Werden bestimmte Luftschadstoffkonzentrationen überschritten, folgen abgestufte Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Ab zwei Tagen der Schadstoffüberschreitung erfolgt ein Tempolimit mit einer um 20 km/h reduzierten Höchstgeschwindigkeit. Ab dem vierten Tag des Luftschutzalarms dürfen nur noch Fahrzeuge mit gültigen Umweltplaketten Crit´Air die Umweltzone befahren, ab dem sechsten Tag nur noch Fahrzeuge mit den Umweltplaketten Crit´Air grün, 1, 2 und 3. Ein Fahrverbot gilt dann für alle Fahrzeuge, die keine Crit´Air-Plakette oder die Plaketten 4 oder 5 besitzen.

Straßburg
Die Umweltzone in Straßburg umfasst die gesamte Region einschließlich des Umlands. Hier ist die Plakette nur dann notwendig, wenn der Schadstoffausstoß bestimmte Grenzwerte übersteigt. Dies wird durch elektronische Anzeigen signalisiert. Betroffen sind dann auch Teile der Autobahnen A 4 und A 35, die die Zone durchqueren.

Ausgenommen sind die Ost-West-Autobahn-Verbindungen im Norden und Süden: die Abschnitte A4-A35 Nord nördlich des Stadtgebiets (Richtung Metz/Paris) , die A35-N38/D1083 südwestlich von Straßburg (Richtung Colmar) sowie die N353 bis zur Brücke Pont Pflimlin über den Rhein, an der die Umweltzone endet (Richtung Offenburg).

Werden bestimmte Luftschadstoffkonzentrationen überschritten, folgen abgestufte Maßnahmen zur Luftreinhaltung:
  • Zuerst gibt es Tempolimits
  • nach zwei Tagen anhaltender Luftverschmutzung dürfen nur noch Fahrzeuge mit den Umweltplaketten Crit´Air grün, 1, 2 und 3 die Umweltzone befahren. Ein Fahrverbot gilt dann für alle Fahrzeuge, die keine Crit´Air-Plakette oder die Plaketten 4 oder 5 besitzen.
Der Luftverschmutzungsalarm wird durch elektronische Anzeigen öffentlich bekanntgegeben. Außerdem sollte auf Meldungen in den Medien und im Internet geachtet werden. Zusätzlich können Warnmeldungen abonniert werden.

Weitere Informationen in deutscher Sprachesind in einem Flyer auf der Webseite der Stadt Straßburg zu finden, ebenso eine Karte der Umweltzone (die betroffenen Autobahnen sind rot).

Toulouse
Die Umweltzone umfasst das Stadtgebiet innerhalb der Ringstraße Périphérique. Die Autobahnen A61, A62, A620, die die Ringstraße bilden, gehören nicht zur Umweltzone.

In Toulouse tritt die Umweltzone erst ab Überschreiten einer bestimmten Schadstoffkonzentration in Kraft. Nach zwei Tagen anhaltenden Luftverschmutzungsalarms dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer französischen Umweltplakette "Crit'Air" einfahren. Nach weiteren Tagen gelten Fahrverbote für bestimmte Plakettenklassen.

Umweltzonen in Départements
In zahlreichen Départements können bei Luftverschmutzungsalarm temporäre Umweltzonen ausgerufen werden. Ab dann können lokale temporäre Verkehrseinschränkungen wie z.B. geringere Tempolimits oder Fahrverbote für Fahrzeuge ohne französische Umweltplakette, gelten.

Derzeit gibt es temporäre Umweltzonen in den nachfolgenden Departements:
  • Bouches-du-Rhône
  • Calvados
  • Côte d' Or
  • Creuse
  • Deux-Sèvres
  • Drôme
  • Eure
  • Eure-et-Loir
  • Gers
  • Gironde
  • Haute-Savoie
  • Hérault
  • Isère
  • Loiret
  • Maine-et-Loire
  • Manche
  • Orne
  • Puy-de-Dôme
  • Pyrénées-Atlantiques
  • Savoie
  • Seine-Maritime
  • Vendée
  • Vienne
Die Verkehrseinschränkungen werden lokal bekannt gegeben. Auf elektronische Anzeigen und Meldungen im Internet und in den Medien sollte geachtet werden.

Straßennetz

Gut ausgebautes Netz mit rund 10.000 km Autobahnen. Mit Ausnahme der Stadtautobahnen und -umfahrungen von Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse sind die meisten jedoch mautpflichtig. Autobahnen (A) sind blau, Nationalstraßen (N) grün und Départmentstraßen (D) weiß beschildert.
 

Aktuelle Verkehrsinfos Webseiten

  • Verkehrslage in Frankreich (landesweit) europe1.fr (Französisch)
  • Infoportal über die Straßengebühren und Verkehrslage in Frankreich autoroutes.fr (französisch)

Radiostationen
Unter der Frequenz 107,7 empfängt man in ganz Frankreich einen Verkehrssender, bei dem man alle 15 Minuten Auskunft über die Verkehrslage der Region, in der man sich gerade befindet, erhält. Folgende Radiosender sind daher unter der gleichen Frequenz (107,7) empfangbar: 
  • Radio Trafic FM (Autobahnennetz des französischen Südens – Gesellschaft ASF - und Provence-Côte d' Azur der Gesellschaft Escota)
  • 107.7 FM (Autobahnnetz des Nordens von Frankreich von Radio France und der Autobahngesellschaft SANEF)
  • Autoroute FM (Netz der Autobahngesellschaft Paris-Normandie - SAPN und der Cofiroute)
  • Autoroute-Info (Autobahnnetz Paris-Rhein-Rhone der Gesellschaft APRR)
  • Rhône Alpes 1 (Netz Rhone-Alpen - AREA)

Maut & Vignette

Das französische Autobahnnetz wird von verschiedenen Gesellschaften betrieben und ist mit Ausnahme von Teilen der Stadtautobahnen und -umfahrungen von Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse sowie einiger Teil- und Zubringerstrecken mautpflichtig. Die französischen Autobahngesellschaften bieten eine Broschüre mit einer Übersichtskarte und den wichtigsten Tarifen zum Download an.
Mehr Infos: www.autoroutes.fr

Klasse 1: Kfz bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht auch mit Anhänger (Falt-, Gepäck-, Klappwohnanhänger), Gesamthöhe* bis 2 m
Klasse 2: Kfz bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht mit einer Gesamthöhe* zwischen 2 und 3 m (z.B. Wohnmobile) sowie Gespanne mit einem Gesamtgewicht bis zu 3,5 t (Zugfahrzeug und Gespann).
Klasse 3: Zweiachsige Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t oder mit einer Gesamthöhe* ab 3 m
Klasse 4: Dreiachsige Kfz** mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t oder mit einer Gesamthöhe ab 3 m, Gespanne über 3,5 t (Zugfahrzeug und Gespann).
Klasse 5: Motorräder (auch mit Beiwagen) und Trikes

* Bei der Höhe werden Dachgepäck, Dachboxen, Antennen, Solarpanels, Rundumlichter (Blaulicht, Gelblicht), Beleuchtungseinrichtungen, Taxischilder etc. in der Regel nicht, feste Aufbauten wie die Aggregate von Klimaanlagen o.ä. mit eingerechnet. ** Tandemachsen werden als zwei Einzelachsen gezählt.

Bezahlung

Bezahlung nach Verlassen der Autobahn
Zumeist entnehmen Sie per Knopfdruck ein Ticket aus einem Automaten und bezahlen den Tarif erst, wenn Sie die Autobahn wechseln oder verlassen. Dabei wird das Ticket vorgelegt und das Fahrzeug in eine der Klassen eingestuft. Bezahlen können Sie bar oder mit Kreditkarte. Auf allen Autobahnen werden die gebräuchlichsten Kreditkarten wie Mastercard oder Visa angenommen. Nicht akzeptiert werden Bankomatkarten mit Maestro-Zeichen, Prepaid-Kreditkarten oder American Express.

Bezahlung vor Auffahrt auf die Autobahn
Auf einigen Abschnitten wird bei der Einfahrt das abgezählte Geld für die Strecke, die Sie benutzen wollen, in einen Trichter geworfen (ausreichend Kleingeld besorgen!). Der Betrag wird rechtzeitig angezeigt.

Kennzeichnung der Mautstationen
Schalter mit grünem Pfeil sind personell besetzt, bieten Bezahlmodi in bar oder mit Kreditkarte und stehen allen Fahrzeugkategorien offen. Gemäß dem vorgelegten Ticket wird das Fahrzeug in eine der Mautklassen eingestuft. Für Fahrzeuge, die eindeutig in die Gebührenklasse 1 (Pkw und Gespanne mit einer Gesamthöhe bis 2 m) fallen, gibt es auch automatische Schalter, an denen mit Kreditkarte bezahlt wird (erkennbar an dem Piktogramm »cb«). In diesem Fall schiebt man zuerst das Ticket, anschließend die Kreditkarte (Magnetstreifen unten rechts) ein. Auf Knopfdruck erhält man eine Quittung.

Télépéage-System
Die mit »t« gekennzeichneten Spuren sind den Kunden des »Télépéage-Systems« vorbehalten. Dabei werden die Fahrstrecken von Zahlstelle zuZahlstelle mittels eines innen an der Windschutzscheibe aufgeklebtenChips (télébadge) elektronisch erfasst und die Gebühren automatischabgebucht. Der Chip ist für österreichische Reisende leider nicht anwendbar.
Gut zu wissen: An den automatischen Zahlstellen können fehlerhafteelektronische Höhenmessungen bei Wohnmobilen und Gespannen mitDachgepäck zu Einstufungen in eine zu hohe Kategorie führen. Es wirddringend geraten, die Kategorie sofort zu überprüfen und bei Bedarf perKnopfdruck über die Gegensprechanlage Hilfe durch das Mautpersonalanzufordern.
Mehr Infos: www.autoroutes.fr

Die Liber-t-Box zur elektronischen Bezahlung kann unter www.tolltickets.com angefordert werden.

  Tunnel & Brücken

Mont Blanc Tunnel

Fahrzeug (Gebühren in Euro)einfachretour
Motorrad (auch mit Beiwagen/Anhänger)29,4036,90
Kfz und Gespanne, Höhe an der Vorderachse unter 1,30 m, Gesamthöhe max. 2 m44,4055,40
Kfz mit 2 oder mehr Achsen, Gesamthöhe mehr als 2 m jedoch maximal 3 m58,8073,90

Mehr Infos: www.tunnelmb.com

Frejus Tunnel
Der Tunnel zwischen Modane (F) und Bardonecchia (I) ist 12,8 km lang und ganzjährig Tag und Nacht befahrbar.
Gebühren in Euro

Fahrzeugeinfachretour
Motorrad (auch mit Beiwagen/Anhänger)29,4036,10*
Kfz und Gespanne, Höhe an der Vorderachse unter 1,30 m, Gesamthöhe max. 2 m44,4055,40*
Kfz und Gespanne, Gesamthöhe max. 3 m58,8073,90*

* Rückfahrkarte 7 Tage gültig

Mehr Infos: www.tunneldufrejus.com

Tunnel Maurice Lemaire, www.aprr.fr
Der Tunnel Maurice Lemaire, auch Tunnel Sainte-Marie-aux-Mindes genannt, führt durch die Vogesen und verbindet Sainte-Marie-aux-Mines mit Seint-Dié.

Tunnel de Puymorens, www.autoroutes.fr
Der 4820 m lange Pyrenäen-Tunnel in Richtung Andorra verbindet Porté-Puymorens mit Bourg-Madame.

Tunnel Pradeo Carénage Marseille, www.tunnelprade.com
Der Prado Carénage Tunnel verbindet die südlichen Bezirke mit dem Stadtzentrum.

Tunnel Prado Sud Marseille, www.tunnelprade.com
Der 1500m lange doppelstöckige Prado Sud Tunnel mit jeweils zwei Fahrspuren verlängert den vorhandenen Prado Carénage Tunnel in Richtung des südlichen Stadtteils.

Tunnel Duplex A86, www.duplex86.fr
Rueil-Malmaison-Vaucresson-Vélizey

Eurotunnel (Bahnverladung), www.eurotunnel.com
Tarife sind von der Art des Fahrzeuges, vom Reisetag sowie von der Reisedauer abhängig.
Information und Buchungsservice:
Tel. +33 (0)3 2100 2061 oder bei ÖAMTC REISEN.

Viadukt von Millau, www.leviaducdemillau.com
Autobahn A 75 (Clermont-Ferrand - Beziers)

Pont de Normandie, www.pontsnormandietancarville.fr
Die Brücke über die Seine-Mündung verbindet Le Havre mit Honfleur.

Pont de Tancarville, www.pontsnormandietancarville.fr
Die Brücke verbindet Tancarville mit Marais-Vernier. 

Pont d'Ile de Ré, www.pont-ile-de-re.com
Die 2926 m lange, mautpflichtige Brücke verbindet die Ile de Ré mit
dem Festland (La Rochelle). 
 

ÖAMTC Touristik Tipp

Berechnen Sie Ihre Mautkosten online mit dem ÖAMTC Routenplaner (www.oeamtc.at/routenplaner) oder holen Sie sich eine Routenplanung bei Ihrem ÖAMTC Stützpunkt.
Mehr Infos: www.oeamtc.at/routenplaner

Reisegepäck

Frankreich ist ein EU-Land.

Einfuhr

Bei Reisen innerhalb der EU bestehen keine Zollgrenzen mehr, es werden an diesen Grenzen auch keine Zollkontrollen mehr durchgeführt. Somit können Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, ohne Beschränkungen mitgenommen werden.

Für die Einfuhr von Waren nach Frankreich aus Nicht EU-Ländern gelten folgende Höchstmengen:

Tabakwaren
200 Zigaretten oder
100 Zigarillos oder
50 Zigarren oder
250g Tabak
Alkoholika
1 Liter über 22% oder
2 Liter unter 22% oder 2 Liter Wein
Sonstiges
50g Parfum,
250 ml Eau de Toilette
Andere Waren
im Wert von 175,- Euro

Trotz dieser Bestimmungen kann die Einfuhr von Waren nach besonderen gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Rechtsvorschriften beschränkt oder ganz untersagt sein.

Ausfuhr

Es gelten die EU-Richtmengen von 800 Stück Zigaretten pro Person.
Weitere Informationen zu den Einfuhrbestimmungen nach Österreich entnehmen Sie bitte der ÖAMTC Reiseinformation "Praktische Hinweise", welche an jedem ÖAMTCStützpunkt erhältlich ist.

Mehr Informationen zur Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern

Souvenirs

Beliebt sind Kunsthandwerkartikel wie Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Die Provence bietet Parfums und Kräuteressenzen. Natürlich eignen sich auch Weine und eingelegte Speisen sehr gut zum Mitnehmen.

Artenschutz
Über 30.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind mittels Artenschutzabkommen geschützt. Um sich beim Souvenirkauf nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.

Mehr Infos: www.cites.at

Hunde & Katzen

EU-Heimtierausweis

EU-Heimtierausweis mit Kennzeichnung des Tieres (durch Mikrochip oder Tätowierung). Im Heimtierausweis muss eine gültige Tollwutimpfung eingetragen sein.
Achtung: Jedes Tier muss entweder durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Seit dem 3. Juli 2011 dürfen Tiere nur mehr mittels Chip gekennzeichnet werden. Eine vor dem 3. Juli 2011 durchgeführte Tätowierung ist auch weiterhin gültig, sofern sie deutlich lesbar ist.

Bei der Einreise mit Hund oder Katze aus Nicht-EU-Ländern mit geringerem Tollwutstatus (z.B. Nordafrika) nach Frankreich müssen Tollwut-Antikörper* nachgewiesen werden. Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und muss vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigt werden.

Die Mitnahme von Kampfhunden (Pittbulls, Boerbulls und Hunde der Tosa-Rasse) ist verboten, außer sie sind im Stammbuch eines internationalen Hundeverbandes eingetragen (siehe Link). Für Schutz- und Wachhunde wie z.B. Rottweiler besteht in der Öffentlichkeit Maulkorbpflicht und Leinenzwang. Hunde und Katzen unter 3 Monaten dürfen nicht mitgenommen werden.
Mehr Infos: http://www.fci.be/de/


Für mehr Infos zum Tollwut-Antikörpertest: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Ein Bluttest (wenn eine Immunisierung des Tieres gegen Tollwut nachgewiesen wurde), braucht nur einmal im Leben des Tieres durchgeführt zu werden, vorausgesetzt es erhält immer rechtzeitig die Auffrischungsimpfungen.

Telefon

Vorwahl

nach Frankreich: +33, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer
nach Österreich: +43 (+ Ortskennzahl ohne "0")

Telefonieren in Frankreich: 0, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer
Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1.

Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

Mobiltelefone

Detailinformationen bezüglich Handynutzung im Ausland erhalten Sie bei Ihrem Netzbetreiber.

Pannenhilfe & Notfall

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe Pannenhilfe durch ÖAMTC-Partnerclubs kann über die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe telefonisch unter +43 1 25 120 00 angefordert werden.

Als Mitglied mit einem ÖAMTC-Schutzbrief haben Sie besonders gut vorgesorgt. Nicht nur bei der Pannenhilfe, die im Ausland bis zu 100 Euro durch den Schutzbrief vergütet wird, sondern auch mit vielen weiteren wichtigen Leistungen von der Fahrzeug-Rückholung bis zum Krankenrücktransport.

Die Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie in jeder Notsituation und organisieren bei Bedarf die notwendige Hilfe.

Notrufnummern
  • Feuerwehr: 18 oder 112
  • Polizei: 17 oder 112
  • Rettung: 15 oder 112
  • Pannenhilfe telefonisch anfordern unter +43 1 25 120 00 (ÖAMTC Schutzbrief-Nothilfe)
ÖAMTC Tipp

Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.

Sitten & Gebräuche

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Wichtige Adressen

Botschaften und Konsulate

Französische Botschaft in Österreich
Technikerstraße 2
1040 Wien
Tel. +43 (0) 1 502 75 0
E-Mail: secretariat.vienne-amba@diplomatie.gouv.fr
Internet: www.ambafrance-at.org


Konsularabteilung der Botschaft
Wipplingerstraße 24
1010 Wien
Tel. +43 (0) 1 502 75 200
E-Mail: fransulat@org-france.at
Internet: www.ambaframce-at.org

Österreichische Botschaft in Frankreich
6 Rue Fabert
75007 Paris
Tel. +33 (0) 1 40 63 30 63
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.aussenministerium.at/paris

Die Kontaktdaten der Honorar- und Generalkonsulate erfragen Sie bitte bei der jeweiligen Botschaft.

Partnerclubs des ÖAMTC

ACTA SA
Parc des Tuilleries BP 28
F-69578 Limonest Cedex
Tel. +33 (0) 4 72 17 12 92
Internet: www.acta-assistance.com

Tourismusvertretung

Atout France - Französisches Fremdenverkehrsamt
Kein Kundenverkehr!
Tel. +43 (0) 1 503 28 92 (9 bis 16 Uhr)
E-Mail: info.at@rendezvousenfrance.com
Internet: at.rendezvousenfrance.com/

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