Länderinfo

Hier finden Sie nützliche Infos und Bestimmungen im In- und Ausland

Länderinfo für Frankreich

Campinginfo

Allgemein
Die Campingplätze in Frankreich könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Palette reicht von kleinen abgelegenen eher einfach ausgestatteten Plätzen bis hin zu lebhaft pulsierenden Freizeitzentren, die eher an einen Cluburlaub als an Campen erinnern. In der Hochsaison kann es auf den Küstenplätzen in der Bretagne, an der Côte d‘Azur, am Golfe du Lion, an der Atlantikküste sowie am Golfe de Gascogne schon mal eng werden. Eine rechtzeitige Reservierung ist daher dringend zu empfehlen. Beinahe jede größere Gemeinde besitzt einen „camping municipal“. Ebenso einfach gestaltet sich die Suche nach einem Übernachtungs- oder Etappenplatz. 
 
Nähere Informationen unter: www.campingfrance.com und at.france.fr
 
Übernachten außerhalb von Campingplätzen
Straßen/Parkplatz: Ja*
Privatgrund: Ja*
 
* Erlaubt mit Zustimmung der Behörde, des Eigentümers oder dessen Vertreter, jedoch wegen wiederholter Diebstähle und Überfälle auf Autobahnraststätten in der Vergangenheit keinesfalls anzuraten. Teils regionale Verbote.
 
Stellplätze:
Zahlreiche Stellplätze im ganzen Land vorhanden.
Stellplatzsuche Frankreich unter: 
stellplatz.info/frankreich 

Campingplätze
Sehr viele, gut ausgestattete Campingplätze im gesamten Land.
Campingplatzsuche Frankreich unter: camping.info/frankreich
 
Camping Card International (CCI)
Bei Vorweis der gültigen CCI Card gewähren 599 Plätze Rabatte.
 
Gasversorgung
In Frankreich werden nur die landesüblichen Gasflaschen getauscht oder wieder gefüllt, ausländische Flaschen dagegen nicht. Man kann auf vielen Campingplätzen oder auch an Tankstellen französische Flaschen, meist 13-kg-Flaschen, gegen eine Pfandgebühr von ca. 35,- € ausleihen. Die Rechnung sollte man besonders gut aufbewahren, nur damit bekommt man den Pfand wieder rückerstattet.
Mit einem Adapter aus dem Europa-Set kann man dann diese Flaschen an die Gasanlage im Caravan oder Wohnmobil anschließen.
Goldfarben lackierte Flaschen sollen sogar ohne Adapter passen.
 
Vermieter
Stationen in ganz Frankreich und Korsika
Avis Card Away, www.aviscaraway.com
 
Stationen in ganz Frankreich
Blurent, www.blurent.com

Personaldokumente

Reisepass oder Personalausweis ist erforderlich.

Gut zu wissen: Auch wenn der Reisepass bis zu 5 Jahren abgelaufen sein kann, wird unbedingt die Verwendung eines gültigen Reisepasses empfohlen. Der Personalausweis muss auf jeden Fall für die Reisedauer gültig sein. Der nationale Führerschein ist kein gültiges Grenzdokument.

Bitte beachten: Bei Flugreisen kann aufgrund der Beförderungsbestimmungen einiger Airlines (zumeist Billigairlines) Passagieren mit abgelaufenem Reisepass die Beförderung verweigert werden. Es wird daher geraten, einen gültigen Reisepass oder Personalausweis zu benützen.

Kinder

Gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis erforderlich. 
Mehr Infos: www.help.gv.at

Kraftfahrzeugdokumente

Reisen mit privatem Fahrzeug

Österreichischer Führerschein und Zulassungsschein.

Die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte wird empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Falls nicht mit dem eigenen Fahrzeug gefahren wird ist eine Vollmacht notwendig (beim ÖAMTC erhältlich).

Reisen mit Mietwagen

Mit Ihrer Clubkarte sparen Sie bei zahlreichen Mietwagenfirmen Geld. Informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die ÖAMTC Vorteilspartner.

Mehr Infos: www.oeamtc.at/vorteilspartner

Die notwendigen Anmietbedingungen (wie z.B. benötigtes Mindestalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz usw.) müssen Sie bei Ihrer Autovermietung erfragen.

Versicherungen

Kfz-Versicherungen

Die Mitnahme einer Grünen Versicherungskarte wird dringend empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Aufgrund teils geringer Mindestdeckungssummen und langwieriger Schadensabwicklung empfiehlt sich der Abschluss einer kurzzeitigen Reisevollkaskoversicherung.

Mehr Infos: www.oeamtc.at/versicherung

Reiseversicherungen*

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (= Rückseite der e-card) sind Vertragsärzte und Vertragskrankenanstalten in der Schweiz verpflichtet, Sie zu behandeln. Wenn ein ausländischer Leistungserbringer (z.B. ein niedergelassener Arzt) etwa aus Unkenntnis auf Barzahlung besteht, lassen Sie sich unbedingt eine detaillierte Originalrechnung inkl. Diagnose ausstellen. Nach Ihrer Rückkehr ist diese beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzureichen.
Mehr Infos: www.chipkarte.at

Der Abschluss einer Zusatzversicherung wirddringendempfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport, Fahrzeug-Rückholung undvielem mehr bietet derÖAMTC Schutzbrief.
Mehr Infos:www.oeamtc.at/schutzbrief

Informationen zu Gepäck- und Stornoschutz* finden Sie unter:www.oeamtc.at/versicherung(*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H.,GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG)

Verkehrsbestimmungen

In Frankreich gilt Rechtsverkehr.

Höchstgeschwindigkeiten

Im Ortsgebiet: 50 km/h.

Kraftfahrzeug außerorts Schnellstraße* Autobahn
Motorrad, Pkw,
Gespanne**,
Wohnmobil (bis max. 3,5 t)
90 km/h 110 km/h 130 km/h
Gespanne über 3,5t 80 km/h 90 km/h 90 km/h
Wohnmobil (über 3,5t) 80 km/h 100 km/h 110 km/h

* Zwei Fahrspuren in jeder Richtung; wer seinen Führerschein weniger als drei Jahre besitzt: 100 km/h; bei Regen und anderen Niederschlägen: 100 km/h
** Bei Unfällen mit Geschwindigkeiten höher als 100 km/h muss mit Einschränkungen bei der Versicherungsleistung gerechnet werden, da Wohnanhänger bauartbedingt nur bis 100 km/h zugelassen sind.

Besondere Verkehrsschilder
Toutes Directions = alle Richtungen
Rappel = Erinnerung, Mahnung (meist in Verbindung mit Tempolimits)
Ralentir = langsam fahren
Centre Ville = zur Stadtmitte; Déviation = Umleitung
Passage interdit = Durchfahrt verboten; Serrez à droite = Rechts halten
Vous n'avez pas la priorité = Sie haben keine Vorfahrt
Fin d'interdiction de dépasser = Ende des Überholverbots

Kindersicherung

Kleinkinder bis 13 kg müssen in einem nach hinten ausgerichteten Kindersitz, bis 10 kg in einer Babyschale transportiert werden. Kinder unter 10 Jahren müssen mit einem geeigneten, der Größe entsprechenden, Rückhaltesystem gesichert sein. Es ist verboten, Kinder unter 10 Jahren auf den Vordersitzen zu befördern, es sei denn, das Fahrzeug hat keine Rücksitze oder alle Rücksitze sind schon von Kindern unter 10 Jahren in Kindersitzen besetzt oder es gibt an den Rücksitzen keine Sicherheitsgurte. Zudem dürfen sich Kinder keinen Sitzplatz teilen.Die Beförderung von Kindern mit einem nach hinten gerichteten Kindersitz auf den Vordersitzen ist nur gestattet, wenn der Beifahrerairbag deaktiviert ist. Bei Missachtung der Sicherungspflicht fällt eine Straße von 135 Euro an.

Licht am Tag

Einspurige Kraftfahrzeuge müssen auch am Tag mit Licht fahren. Licht am Tag ist jedoch für alle Kraftfahrzeuge auf allen Straßen empfohlen. Abblendlicht ist bei Regen- und Schneefällen sowie in Tunnels und Galerien vorgeschrieben.

Verwendung von "Tagfahrlicht" reicht bei guten Licht- und Sichtverhältnissen aus
Seit Februar 2011 müssen alle Pkw, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, mit sogenanntem "Tagfahrlicht" standardmäßig ausgerüstet sein. Die Verwendung dieser Tagfahrleuchten ist als Alternative zum Abblendlicht zulässig, sofern die Licht- und Sichtverhältnisse ausreichend gut sind. Bei schlechtem Wetter bzw. bei Dämmerung sollte auch im Ausland das Abblendlicht verwendet werden. Denken Sie auch bei einem Mietwagen an die richtige Lichtverwendung!

Mitführpflicht für Pkw
Verbandszeug Warnweste Warndreieck Feuerlöscher Ersatzlampenset Sonstiges
Empfehlung Mitführpflicht, Tragepflicht (alle Insassen) Pflicht - Pflicht* Alkoholtest (Nichtmitführen straffrei)

* Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten, LED‘s benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart, jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

Mitführplicht für Motorradfahrer
Verbandszeug Warnweste Warndreieck Ersatzlampenset Sonstiges
- Tragepflicht - Pflicht* Alkoholtest (Nichtmitführen straffrei), Feuerlöscher empfohlen

* Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten, LEDs benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart, jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

Gut zu wissen: Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern (auch Roller, Mofas, Quads etc.) müssen CE-zertifizierte Handschuhe tragen. Davon betroffen sind auch ausländische Biker.

Zum Thema Warnweste: In jedem Kraftfahrzeug mit vier oder mehr Rädern muss mindestens eine Warnweste mitgeführt werden. Jede Person, die bei Unfall oder Panne das Fahrzeug verlässt, muss eine Warnweste anlegen. Zudem muss die Warnblinkanlage betätigt werden. Das Nichtbefolgen dieser Vorschrift zieht eine Geldstrafe nach sich. Für Radfahrer besteht die Tragepflicht nachts sowie tagsüber bei schlechter Sicht außerhalb von Orten.


Zum Thema Alkotest: Es muss ein Alkoholtestgerät mitgeführt werden und bei Kontrollen auf Verlangen vorgezeigt werden. Das Nichtmitführen wird jedoch nicht bestraft.


Mitführpflicht: Der Fahrer ist verpflichtet, die vorgeschriebene Anzahl Warnwesten im Fahrzeug mitzuführen.
Tragepflicht: Im Unfall- oder Pannenfall ist der Fahrer (oder alle Insassen) verpflichtet, eine Warnweste beim Verlassen des Fahrzeugs anzulegen. Eine Tragepflicht kann unabhängig von einer Mitführpflicht verordnet sein.

Fahrradträger auf Anhängerkupplung
Das in Österreich zulässige rote Kennzeichen ist im Ausland oft unbekannt. Der ÖAMTC empfiehlt daher primär die Verwendung solcher Heckträger, durch die das Kennzeichen nicht verdeckt wird oder – wenn das Kennzeichen verdeckt wird – das Umstecken des weißen Kennzeichens.

Parken

Blaue Markierungen auf der Straße oder am Bordsteinrand weisen auf das begrenzte und kostenlose Parken mit Parkscheiben in den sogenannten "Zones Bleues" hin. Gelbe, unterbrochene Streifen am Fahrbahnrand bedeuten Parkverbot, durchgezogene gelbe Streifen bedeuten Halte- und Parkverbot. Kurzparkzonen sind durch Verkehrszeichen gekennzeichnet und gebührenpflichtig. In Wohngebieten ist Parken oft nur auf einer Straßenseite erlaubt, ohne dass eine Beschilderung in den betreffenden Straßen angebracht wird. Dabei kann es sein, dass die Straßenseite im Zweiwochenrhythmus gewechselt wird. Das parken und halten unter Brücken sowie das Parken in Tunnels oder Unterführungen ist verboten. Ordnungswidrig parkende fahrzeuge werden mit einer Autokralle versehen oder abgeschleppt.
Mehr Infos: Parken in Paris: www.paris.fr/stationnement

Informationen für mobilitätseingeschränkte Reisende zur Gültigkeit des Parkausweises für Behinderte finden Sie hier:www.disabledmotorists.eu/de/weltkarte/europe/frankreich.htm

Promillegrenzen

0,5 Promille (Für Lenker mit weniger als drei Jahren Fahrpraxis und Busfahrern Promille-Grenze von 0,2)

Telefonieren am Steuer

Das Telefonieren am Steuer ist nur noch mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Die Verwendung von Kopfhörern, Ohrstöpseln oder Headsets zum Telefonieren ist verboten. Eine Freisprecheinrichtung darf nur verwendet werden, wenn die Sprachübertragung über externe Lautsprecher im Fahrzeug oder den Telefonlautsprecher erfolgt.

Auch die sonstige Verwendung von Kopfhörern oder Ohrstöpseln, z. B. zum Musik oder Radio hören, ist verboten.

Winterausrüstung

Winterreifen: Bei schnee- und eisbedeckten Straßen sind Winterreifen mit einer Profiltiefe von mindestens 3,5 mm empfohlen. Für Gebirgsstraßen kann die Benutzung von Winterreifen (franz. "pneus neige") oder Schneeketten kurzfristig durch entsprechende Beschilderung vorgeschrieben werden.


Schneeketten: Für das Befahren von Gebirgsstraßen kann kurzfristig durch entsprechende Schilder eine Schneekettenpflicht angeordnet werden. Schneeketten müssen auf die Räder der Antriebsachse montiert werden. Bei Missachtung dieser Verordnung drohen Strafen. Während des Tauwetters werden spezielle "Tau-Absperrungen" an manchen Straßen aufgestellt, um deren Oberfläche vor der Beschädigung durch Fahrzeuge mit Schneeketten (vor allem Lkw) zu schützen. Es gilt ein Tempolimit von 50 km/h.


Spikereifen: Vom Samstag vor dem 1. November bis zum letzten Sonntag im März erlaubt (für Fahrzeuge mit maximal 3,5 t Gesamtgewicht und Fahrzeuge des gewerblichen Personentransports). Wenn es die Wetterlage verlangt, kann sich dieser Zeitraum ausdehnen. Geschwindigkeitsbeschränkung: 90 km/h. In Frankreich zugelassene Fahrzeuge benötigen einen Aufkleber "90". Nicht in Frankreich zugelassene Fahrzeuge müssen diesen Aufkleber zwar nicht zwingend tragen, sich aber in jedem Fall an das bei 90 km/h festgesetzte Tempolimit halten.

Zusätzliche Bestimmungen
  • Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs zeigt, dass dieser rot hat. Bei eigener grüner Ampel ist somit Linksabbiegen möglich, wobei Fußgänger Vorrang haben. Auf rot geschaltete Ampeln mit einem gelb blinkenden Pfeil zeigen, dass in die durch den gelben Pfeil angezeigte Richtung weiter gefahren werden darf. Querverkehr hat jedoch Vorfahrt.
  • Wer sich am Steuer durch Aktivitäten (z.B. Essen oder Schminken am Steuer, Herumkramen im Handschuhfach) die die Konzentration beeinträchtigen ablenken kann mit einer Strafe von 75 Euro bestraft werden. Das Betrachten eines Bildschirms (z.B. DVD-Spieler) kostet bis zu 1.500 Euro. Der Blick auf den Bildschirm des Navigationssystems bleibt aber erlaubt. Außerdem wird zu laute Musik im Fahrzeug mit 75 Euro bestraft, wenn dadurch Umgebungsgeräusche im Verkehr nicht mehr hinreichend wahrgenommen werden können. Aus Sicherheitsgründen können auch Fahrer, die sich mit Flip-Flops oder ähnlich losem Schuhwerk hinter das Lenkrad setzen, zur Kasse gebeten werden (75 Euro).
  • Das benutzen und Mitführen von Radarwarngeräten im einsatzbereiten Zustand ist verboten. Es drohen hohe Geldstrafen. Das gilt auch für Navigationsgeräte mit entsprechender Funktion. Das Gerät wird eingezogen. Bei festinstallierten Geräten kann das Kfz beschlagnahmt werden. 
Tipp der ÖAMTC Juristen

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die jeweiligen Verkehrsbestimmungen! Wird eine Geldstrafe nicht bereits vor Ort bezahlt, kann diese in Österreich zwangsweise eingefordert werden. Bei Fragen zu einem ausländischen Strafzettel kontaktieren Sie die ÖAMTC Rechtsberatung - für Mitglieder kostenlos!

Radfahrer

Es besteht keine Helmpflicht für Radfahrer.

Straßennetz

Gut ausgebautes Netz mit rund 10.000 km Autobahnen. Mit Ausnahme der Stadtautobahnen und -umfahrungen von Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse sind die meisten jedoch mautpflichtig. Autobahnen (A) sind blau, Nationalstraßen (N) grün und Départmentstraßen (D) weiß beschildert.

Maut & Vignette

Das französische Autobahnnetz wird von verschiedenen Gesellschaften betrieben und ist mit Ausnahme von Teilen der Stadtautobahnen und -umfahrungen von Paris, Lyon, Bordeaux, Marseille und Toulouse sowie einiger Teil- und Zubringerstrecken mautpflichtig. Die französischen Autobahngesellschaften bieten eine Broschüre mit einer Übersichtskarte und den wichtigsten Tarifen zum Download an.
Mehr Infos: www.autoroutes.fr

Klasse 1: Kfz bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht auch mit Anhänger (Falt-, Gepäck-, Klappwohnanhänger), Gesamthöhe* bis 2 m
Klasse 2: Kfz bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht mit einer Gesamthöhe* zwischen 2 und 3 m (z.B. Wohnmobile) sowie Gespanne mit einem Gesamtgewicht bis zu 3,5 t (Zugfahrzeug und Gespann).
Klasse 3: Zweiachsige Kfz mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t oder mit einer Gesamthöhe* ab 3 m
Klasse 4: Dreiachsige Kfz** mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t oder mit einer Gesamthöhe ab 3 m, Gespanne über 3,5 t (Zugfahrzeug und Gespann).
Klasse 5: Motorräder (auch mit Beiwagen) und Trikes

* Bei der Höhe werden Dachgepäck, Dachboxen, Antennen, Solarpanels, Rundumlichter (Blaulicht, Gelblicht), Beleuchtungseinrichtungen, Taxischilder etc. in der Regel nicht, feste Aufbauten wie die Aggregate von Klimaanlagen o.ä. mit eingerechnet. ** Tandemachsen werden als zwei Einzelachsen gezählt.

Bezahlung

Bezahlung nach Verlassen der Autobahn
Zumeist entnehmen Sie per Knopfdruck ein Ticket aus einem Automaten und bezahlen den Tarif erst, wenn Sie die Autobahn wechseln oder verlassen. Dabei wird das Ticket vorgelegt und das Fahrzeug in eine der Klassen eingestuft. Bezahlen können Sie bar oder mit Kreditkarte. Auf allen Autobahnen werden die gebräuchlichsten Kreditkarten wie Mastercard oder Visa angenommen. Nicht akzeptiert werden Bankomatkarten mit Maestro-Zeichen, Prepaid-Kreditkarten oder American Express.

Bezahlung vor Auffahrt auf die Autobahn
Auf einigen Abschnitten wird bei der Einfahrt das abgezählte Geld für die Strecke, die Sie benutzen wollen, in einen Trichter geworfen (ausreichend Kleingeld besorgen!). Der Betrag wird rechtzeitig angezeigt.

Kennzeichnung der Mautstationen
Schalter mit grünem Pfeil sind personell besetzt, bieten Bezahlmodi in bar oder mit Kreditkarte und stehen allen Fahrzeugkategorien offen. Gemäß dem vorgelegten Ticket wird das Fahrzeug in eine der Mautklassen eingestuft. Für Fahrzeuge, die eindeutig in die Gebührenklasse 1 (Pkw und Gespanne mit einer Gesamthöhe bis 2 m) fallen, gibt es auch automatische Schalter, an denen mit Kreditkarte bezahlt wird (erkennbar an dem Piktogramm »cb«). In diesem Fall schiebt man zuerst das Ticket, anschließend die Kreditkarte (Magnetstreifen unten rechts) ein. Auf Knopfdruck erhält man eine Quittung.

Télépéage-System
Die mit »t« gekennzeichneten Spuren sind den Kunden des »Télépéage-Systems« vorbehalten. Dabei werden die Fahrstrecken von Zahlstelle zuZahlstelle mittels eines innen an der Windschutzscheibe aufgeklebtenChips (télébadge) elektronisch erfasst und die Gebühren automatischabgebucht. Der Chip ist für österreichische Reisende leider nicht anwendbar.
Gut zu wissen: An den automatischen Zahlstellen können fehlerhafteelektronische Höhenmessungen bei Wohnmobilen und Gespannen mitDachgepäck zu Einstufungen in eine zu hohe Kategorie führen. Es wirddringend geraten, die Kategorie sofort zu überprüfen und bei Bedarf perKnopfdruck über die Gegensprechanlage Hilfe durch das Mautpersonalanzufordern.
Mehr Infos: www.autoroutes.fr

Die Liber-t-Box zur elektronischen Bezahlung kann unter www.tolltickets.com angefordert werden.

  Tunnel & Brücken

Mont Blanc Tunnel

Fahrzeug (Gebühren in Euro) einfach retour
Motorrad (auch mit Beiwagen/Anhänger) 28,80 36,10
Kfz und Gespanne, Höhe an der Vorderachse unter 1,30 m, Gesamthöhe max. 2 m 43,50 54,30
Kfz mit 2 oder mehr Achsen, Gesamthöhe mehr als 2 m jedoch maximal 3 m 57,60 72,30

Mehr Infos: www.tunnelmb.com

Frejus Tunnel
Der Tunnel zwischen Modane (F) und Bardonecchia (I) ist 12,8 km lang und ganzjährig Tag und Nacht befahrbar.
Gebühren in Euro

Fahrzeug einfach retour
Motorrad (auch mit Beiwagen/Anhänger) 28,80 36,10*
Kfz und Gespanne, Höhe an der Vorderachse unter 1,30 m, Gesamthöhe max. 2 m 43,50 54,30*
Kfz und Gespanne, Gesamthöhe max. 3 m 57,60 72,30*

* Rückfahrkarte 7 Tage gültig

Mehr Infos: www.tunneldufrejus.com

Eurotunnel (Bahnverladung), www.eurotunnel.com
Tarife sind von der Art des Fahrzeuges, vom Reisetag sowie von der Reisedauer abhängig.
Information und Buchungsservice:
Tel. +33 (0)3 2100 2061 oder bei ÖAMTC REISEN.

Viadukt von Millau, www.leviaducdemillau.com
Autobahn A 75 (Clermont-Ferrand - Beziers) Gebühren in Euro:
Motorrad: 4,70
Kfz bis 3,5 t: 7,50 (Juli/Aug. 9,40)
Kfz mit Anhänger, bis 3,5 t: 11,20 (Juli/Aug.14)
Kfz mit 2 Achsen, über 3,5 t: 25,70
Kfz ab 3 Achsen: 34,20

Pont de Normandie, www.pontsnormandietancarville.fr
Die Brücke über die Seine-Mündung verbindet Le Havre mit Honfleur.
Gebühren in Euro:
Pkw, Pkw mit Anhänger bis max. 500 kg: 5,40
Pkw, Pkw mit Anhänger über 500 kg: 6,30
Fahrzeuge von 3,5 t bis 24 t: 6,80
Motorrad, Radfahrer, Fußgänger gratis

Pont de Tancarville, www.pontsnormandietancarville.fr
Die Brücke überspannt bei Tancarville westlich von Rouen die Seine.
Gebühren in Euro:
Pkw, Pkw mit Anhänger bis max. 500 kg: 2,60
Pkw, Pkw mit Anhänger über 500 kg: 3,20
Fahrzeuge von 3,5 t bis 24 t: 3,80
Motorrad, Radfahrer, Fußgänger gratis

Pont d'Ile de Ré, www.pont-ile-de-re.com
Die 2926 m lange, mautpflichtige Brücke verbindet die Ile de Ré mit
dem Festland (La Rochelle). Gebühren in Euro:
Pkw, Kleinbus, Gespanne: 16 (Mitte Juni-Mitte Sept.)
bis 3 m Höhe: 8 (restliche Zeit)
Motorräder, Quads: 3
zweiachsige Lkw, Busse über 3,5 t

ÖAMTC Touristik Tipp

Berechnen Sie Ihre Mautkosten online mit dem ÖAMTC Routenplaner (www.oeamtc.at/routenplaner) oder holen Sie sich eine Routenplanung bei Ihrem ÖAMTC Stützpunkt.
Mehr Infos: www.oeamtc.at/routenplaner

Reisegepäck

Frankreich ist ein EU-Land.

Einfuhr

Bei Reisen innerhalb der EU bestehen keine Zollgrenzen mehr, es werden an diesen Grenzen auch keine Zollkontrollen mehr durchgeführt. Somit können Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, ohne Beschränkungen mitgenommen werden.

Für die Einfuhr von Waren nach Frankreich aus Nicht EU-Ländern gelten folgende Höchstmengen:

Tabakwaren
200 Zigaretten oder
100 Zigarillos oder
50 Zigarren oder
250g Tabak
Alkoholika
1 Liter über 22% oder
2 Liter unter 22% oder 2 Liter Wein
Sonstiges
50g Parfum,
250 ml Eau de Toilette
Andere Waren
im Wert von 175,- Euro

Trotz dieser Bestimmungen kann die Einfuhr von Waren nach besonderen gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Rechtsvorschriften beschränkt oder ganz untersagt sein.

Erhöhung der Reisefreigrenzen bei Einreise aus Drittländern:
Eine Erhöhung der Reisefreigrenzen bei Einreise aus Drittländern in die EU ist geplant. Demnach dürfen künftig Reisende, die aus Drittländern in die EU einreisen, auf dem Luft- und Seeweg Waren im Wert von 430 Euro und auf dem Landweg Waren im Wert von 300 Euro abgabenfrei einführen (bisher 175 Euro). Wann diese neue Verordnung in Kraft tritt ist noch nicht bekannt.

Ausfuhr

Es gelten die EU-Richtmengen von 800 Stück Zigaretten pro Person.
Weitere Informationen zu den Einfuhrbestimmungen nach Österreich entnehmen Sie bitte der ÖAMTC Reiseinformation "Praktische Hinweise", welche an jedem ÖAMTCStützpunkt erhältlich ist.

Mehr Informationen zur Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern

Souvenirs

Beliebt sind Kunsthandwerkartikel wie Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Die Provence bietet Parfums und Kräuteressenzen. Natürlich eignen sich auch Weine und eingelegte Speisen sehr gut zum Mitnehmen.

Artenschutz
Über 30.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind mittels Artenschutzabkommen geschützt. Um sich beim Souvenirkauf nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.

Mehr Infos: www.cites.at

Hunde & Katzen

EU-Heimtierausweis

EU-Heimtierausweis mit Kennzeichnung des Tieres (durch Mikrochip oder Tätowierung). Im Heimtierausweis muss eine gültige Tollwutimpfung eingetragen sein.
Achtung: Jedes Tier muss entweder durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Seit dem 3. Juli 2011 dürfen Tiere nur mehr mittels Chip gekennzeichnet werden. Eine vor dem 3. Juli 2011 durchgeführte Tätowierung ist auch weiterhin gültig, sofern sie deutlich lesbar ist.

Bei der Einreise mit Hund oder Katze aus Nicht-EU-Ländern mit geringerem Tollwutstatus (z.B. Nordafrika) nach Frankreich müssen Tollwut-Antikörper* nachgewiesen werden. Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und muss vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigt werden.

Die Mitnahme von Kampfhunden (Pittbulls, Boerbulls und Hunde der Tosa-Rasse) ist verboten, außer sie sind im Stammbuch eines internationalen Hundeverbandes eingetragen (siehe Link). Für Schutz- und Wachhunde wie z.B. Rottweiler besteht in der Öffentlichkeit Maulkorbpflicht und Leinenzwang. Hunde und Katzen unter 3 Monaten dürfen nicht mitgenommen werden.
Mehr Infos: http://www.fci.be/de/

Die Mitnahme von Kampfhunden (Pittbulls, Boerbulls und Hunde der Tosa-Rasse) ist verboten, außer sie sind im Stammbuch eines internationalen Hundeverbandes eingetragen (siehe Link). Für Schutz- und Wachhunde wie z.B. Rottweiler besteht in der Öffentlichkeit Maulkorbpflicht und Leinenzwang. Hunde und Katzen unter 3 Monaten dürfen nicht mitgenommen werden.

Für mehr Infos zum Tollwut-Antikörpertest: Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Ein Bluttest (wenn eine Immunisierung des Tieres gegen Tollwut nachgewiesen wurde), braucht nur einmal im Leben des Tieres durchgeführt zu werden, vorausgesetzt es erhält immer rechtzeitig die Auffrischungsimpfungen.

Telefon

Vorwahl

nach Frankreich: +33, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer
nach Österreich: +43 (+ Ortskennzahl ohne "0")

Telefonieren in Frankreich: 0, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer
Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1.

Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

Mobiltelefone

Detailinformationen bezüglich Handynutzung im Ausland erhalten Sie bei Ihrem Netzbetreiber.

Pannenhilfe & Notfall

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe Pannenhilfe durch ÖAMTC-Partnerclubs kann über die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe telefonisch unter +43 1 25 120 00 angefordert werden.

Als Mitglied mit einem ÖAMTC-Schutzbrief haben Sie besonders gut vorgesorgt. Nicht nur bei der Pannenhilfe, die im Ausland bis zu 100 Euro durch den Schutzbrief vergütet wird, sondern auch mit vielen weiteren wichtigen Leistungen von der Fahrzeug-Rückholung bis zum Krankenrücktransport.

Die Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie in jeder Notsituation und organisieren bei Bedarf die notwendige Hilfe.

Notrufnummern
  • Feuerwehr: 18 oder 112
  • Polizei: 17 oder 112
  • Rettung: 15 oder 112
  • Pannenhilfe telefonisch anfordern unter +43 1 25 120 00 (ÖAMTC Schutzbrief-Nothilfe)
ÖAMTC Tipp

Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.

Unfall im Ausland - was tun?

Tipps und Infos sowie eine Übersetzungshilfe des europäischen Unfallberichts hier als Download:

Sitten & Gebräuche

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Wichtige Adressen

Botschaften und Konsulate

Französische Botschaft in Österreich
Technikerstraße 2
1040 Wien
Tel. +43 (0) 1 502 75 0
Fax +43 (0) 1 502 177
E-Mail: secretariat.vienne-amba@diplomatie.gouv.fr
Internet: www.ambafrance-at.org


Konsularabteilung der Botschaft
Wipplingerstraße 24
1010 Wien
Tel. +43 (0) 1 502 75 200
Fax +43 (0) 1 502 75 253
E-Mail: fransulat@org-france.at
Internet: www.ambaframce-at.org

Österreichische Botschaft in Frankreich
6 Rue Fabert
75007 Paris
Tel. +33 (0) 1 40 63 30 63
Fax +33 (0) 1 45 55 63 65
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.aussenministerium.at/paris

Die Kontaktdaten der Honorar- und Generalkonsulate erfragen Sie bitte bei der jeweiligen Botschaft.

Partnerclubs des ÖAMTC

ACTA SA
Parc des Tuilleries BP 28
F-69578 Limonest Cedex
Tel. +33 (0) 4 72 17 12 92
Fax +33 (0) 4 72 17 13 31
Internet: www.acta-assistance.com

Tourismusvertretung

Atout France - Französisches Fremdenverkehrsamt
Kein Kundenverkehr!
Tel. +43 (0) 1 503 28 92 (9 bis 16 Uhr)
Fax +43 (0) 1 503 28 72
E-Mail: info.at@rendezvousenfrance.com
Internet: at.rendezvousenfrance.com/

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