Länderinfo

Hier finden Sie nützliche Infos und Bestimmungen im In- und Ausland

Länderinfo für Deutschland

Campinginfo

Allgemein
Beliebteste Ferienregionen sind die Nord- und Ostseeküsten sowie die Mittelgebirge. Einfache Campingplätze mit lediglich Sanitärausstattung und Standplatz gehen sehr zurück. Den Platz nehmen stattdessen größere Campingplätze mit einer Vielzahl von Freizeitangeboten, umstrukturierten Platzgelände und verbesserten Versorgungs- sowie Sanitäreinrichtungen ein. Diese sind meist auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert. Oftmals sind dies Familien  mit Kindern, für die viel in fantasievolle Spiel- und Freizeitangebote investiert wird. In Regionen wo es die landschaftlichen Gegebenheiten anbieten sind Wanderer und Radfahrer eine immer stärker umworbene Zielgruppe.
 
 
Übernachten außerhalb von Campingplätzen
Straßen/Parkplatz: Ja*
Privatgrund: Ja*
 
* Maximal 10 Stunden. Einmaliges Übernachten zur Herstellung der Fahrtüchtigkeit gestattet. Campen auf öffentlichen oder privaten Grundstücken nur nach Einholen einer Erlaubnis. Örtliche/regionale Einschränkungen beachten.
 
Stellplätze
Es gibt unzählige sehr gut ausgestattete Stellplätze im ganzen Land verteilt.
 
Camping Card International (CCI)
Bei Vorweisen der gültigen CCI Card gewähren über 200 Plätze Rabatte.

Gasversorgung
Das Tauschen oder Befüllen von Gasflaschen ist möglich.
Die grauen Euroflaschen werden in Deutschland wie auch in Österreich in verschiedensten Baumärkten getauscht.
 
Füllstationen und Infos:
Alugas (www.alugas.de), Drachengas (drachengas.de

Vermieter
 
Stationen in ganz DeutschlandMC Rentwww.mcrent.de
Stationen in ganz DeutschlandDRMwww.drm.de
Stationen in ganz DeutschlandEuromobil www.euromobil.de
Stationen in ganz DeutschlandHymer Rentwww.rent-easy.de
Stationen in ganz DeutschlandADACwww.adac.de
Wesseling nahe KölnRentmobil Reisemobil GmbH
 
Stationen in ganz DeutschlandInter Caravaningwww.intercaravaning.de 
Twist-RühlerfeldPeters GmbHwww.emsland-reisemobile.de

Personaldokumente

Reisepass oder Personalausweis

Gut zu wissen: Auch wenn der Reisepass bis zu 5 Jahren abgelaufen sein kann, wird unbedingt die Verwendung eines gültigen Reisepasses empfohlen. Der Personalausweis muss auf jeden Fall für die Reisedauer gültig sein. Der nationale Führerschein ist kein gültiges Grenzdokument.

Bitte beachten: Bei Flugreisen kann aufgrund der Beförderungsbestimmungen einiger Airlines (zumeist Billigairlines) Passagieren mit abgelaufenem Reisepass die Beförderung verweigert werden. Es wird daher geraten, einen gültigen Reisepass oder Personalausweis zu benützen.

Kinder

Gültiger Reisepass oder gültiger Personalausweis erforderlich. 
Mehr Infos: www.help.gv.at

Kraftfahrzeugdokumente

Reisen mit privatem Fahrzeug

Österreichischer Führerschein und Zulassungsschein.
Die Mitnahme der Grünen Versicherungskarte wird empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Falls nicht mit dem eigenen Fahrzeug gefahren wird ist eine Vollmacht notwendig (beim ÖAMTC erhältlich).

Reisen mit Mietwagen

Mit Ihrer Clubkarte sparen Sie bei zahlreichen Mietwagenfirmen Geld. Informieren Sie sich bereits vor Ihrer Reise über die ÖAMTC Vorteilspartner.

Mehr Infos: www.oeamtc.at/vorteilspartner

Die notwendigen Anmietbedingungen (wie z.B. benötigtes Mindestalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz usw.) müssen Sie bei Ihrer Autovermietung erfragen.

Versicherungen

Kfz-Versicherungen

Die Mitnahme einer Grünen Versicherungskarte wird dringend empfohlen (erhältlich bei Ihrer Versicherung).

Der Abschluss einer Reise-Vollkaskoversicherung ist empfehlenswert. Sie sichern Ihr Fahrzeug finanziell ab - bei Unfällen, Wildschäden, Diebstahl und vielen anderen Fällen, die Ihre Kfz-Haftpflicht nicht übernimmt.
Exklusiv für Clubmitglieder gibt es die ÖAMTC Reise-Vollkasko* für Motorräder oder mehrspurige Fahrzeuge. 


Mehr Infos: www.oeamtc.at/versicherung

Reiseversicherungen*
Die Europäische Krankenversicherungskarte finden Sie auf der Rückseite Ihrer e-card. Damit können Sie bei einem Arzt oder Krankenhaus ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen.
Wird die Europäische Krankenversicherungskarte (etwa aus Unkenntnis oder Behandlung bei einem privaten Arzt oder Krankenhaus) nicht akzeptiert und die Barzahlung der Behandlung verlangt, lassen Sie sich eine detaillierte Rechnung inkl. Diagnose ausstellen. Diese kann nachträglich in Österreich bei der Krankenversicherung eingereicht werden.

Mehr Infos zur e-card

Der Abschluss einer Zusatzversicherung wirddringendempfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport, Fahrzeug-Rückholung undvielem mehr bietet derÖAMTC Schutzbrief.
Mehr Infos:www.oeamtc.at/schutzbrief

Verkehrsbestimmungen

Höchstgeschwindigkeiten

Im Ortsgebiet: 50 km/h

KraftfahrzeugaußerortsAutobahn
Pkw/andere Kfz bis 3,5 t, Wohnmobile bis 3,5t, Motorrad100 km/h130 km/h*
Wohnmobile über 3,5t80 km/h100 km/h
Kfz von 3,5 - 7,5 t sowie Gespanne**80 km/h80 km/h

* empfohlene Richtgeschwindigkeit
** für in Deutschland registrierte Gespanne bis 3,5 t mit Ausnahmegenehmigung (Plakette am Anhänger) gilt 100 km/h. Österreichische Gespannfahrer können sich bei einer DEKRA Niederlassung in Österreich eine Bestätigung, dass der Anhänger für eine Geschwindigkeit von 100 km/h geeignet ist, aushändigen lassen. Um die benötigte Plakette zu erhalten, ist die Bestätigung bei der deutschen Behörde vorzulegen.

Wenn die Sichtweite (z.B. durch Nebel, Regen oder Schneefall) weniger als 50 Meter beträgt, gilt im gesamten Bundesgebiet ein Tempolimit von 50 km/h.

Kindersicherung

Kinder bis 12 Jahre und kleiner als 1,50 Meter benötigen eine dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechenden Kindersitz (ECE Regelung Nr. 44/03 oder nachfolgend).

Wird das Kind auf dem Beifahrersitz in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz befördert, muss der Airbag deaktiviert werden.

Licht am Tag

Motorräder und Mopeds müssen auch tagsüber mit Licht fahren. Für alle anderen Fahrzeuge wird Licht am Tag empfohlen. Nebelschlusslampen dürfen nur dann benutzt werden, wenn die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. Für alle Kraftfahrzeuge gilt eine Lichtpflicht in Tunnels.


Verwendung von "Tagfahrlicht" reicht bei guten Licht- und Sichtverhältnissen aus
Seit Februar 2011 müssen alle Pkw, die innerhalb der EU typengenehmigt werden, mit sogenanntem "Tagfahrlicht" standardmäßig ausgerüstet sein. Die Verwendung dieser Tagfahrleuchten ist als Alternative zum Abblendlicht zulässig, sofern die Licht- und Sichtverhältnisse ausreichend gut sind. Bei schlechtem Wetter bzw. bei Dämmerung sollte auch im Ausland das Abblendlicht verwendet werden. Denken Sie auch bei einem Mietwagen an die richtige Lichtverwendung!

Mitführpflicht für Pkw
VerbandszeugWarnwesteWarndreieckFeuerlöscherErsatzlampensetSonstiges
PflichtMitführpflicht, TragepflichtPflicht--Tragbare und gelb blinkende Warnleuchte (Kfz über 3,5t)
Mitführpflicht für Motorradfahrer

keine

Sturzhelmpflicht gilt für Fahrer von "Quads", die schneller als 20 km/h fahren.

Mitnahme von Kindern
Es gibt keine generelle Altersangabe, doch ist für Kinder unter sieben Jahren ein spezieller Sitz mit Fußstützen und Festhaltemöglichkeit vorgeschrieben.

Fahrradträger auf Anhängerkupplung
In Deutschland ist die rote Kennzeichentafel nicht zulässig. Es muss das Originalkennzeichen auf die dafür vorgesehene Halterung des Fahrradträgers montiert werden.

Parken

Parkverbot besteht vor Grundstücksein- und ausfahrten, auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber, bis zu 5 m vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen, über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen, bis zu 10 m vor Ampeln und bis zu 15 m vor und hinter Haltestellenschildern.

Parken ist nur in Fahrtrichtung erlaubt.

Halteverbot besteht an Hängen und an unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich von scharfen kurven, auf Einfädelungs- und auf Ausfädelungsstreifen, auf Bahnübergängen, vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten, 5 m vor und hinter Fußgängerüberwegen und bis zu 10 m vor Ampeln, Vorfahrt- oder Stoppschildern. Im eingeschränkten Halteverbot ist Aus- und Einsteigen sowie Be- und Entladen erlaubt.

In Deutschland dürfen nur blau/weiße Parkscheiben (Breite: 11 cm, Höhe 15 cm) verwendet werden.

Als Parken gilt, wenn der Fahrer das Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält.

Mobilitätseingeschränkte Reisende
Informationen für mobilitätseingeschränkte Reisende zur Gültigkeit des Parkausweises für Behinderte finden Sie unter: https://www.oeamtc.at/thema/behinderung-mobilitaet/parkregeln-fuer-mobilitaetseingeschraenkte-menschen-im-ausland-19637418 sowie unter: www.disabledmotorists.eu/de/weltkarte/europe/deutschland.htm

Promillegrenze

0,5 Promille

Ein absolutes Alkoholverbot gilt für Fahranfänger während der zweijährigen Führerschein-Probezeit bzw. für alle Lenker bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Unter die 0,0 Promille-Regelung fallen auch österreichische Touristen unter 21 Jahre bzw. österreichische Führerscheinneulinge, deren Lebensmittelpunkt während der Probezeit in Deutschland liegt.

Punkteführerschein

Ein Punkteführerscheinsystem ist in Kraft.

Je nach Verkehrsdelikt drohen auch ausländischen Verkehrsteilnehmern Strafen.

Bitte beachten Sie auch den Tipp der ÖAMTC Juristen bezüglich der Vollstreckung von Verkehrsstrafen (siehe Ende dieser Kategorie).

Telefonieren am Steuer

Nur unter Verwendung einer Freisprecheinrichtung erlaubt.

Rettungsgasse

Bei Staubildung auf einer Richtungsfahrbahn in einem Abschnitt mit mindestens zwei Fahrstreifen müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen in der Mitte zwischen den Fahrstreifen zwischen dem äußerst linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden.

Dies bedeutet, dass alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen müssen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts.

Winterausrüstung

Winterreifen: Es gilt eine situative Winterreifenpflicht: Bei Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis darf ein Kraftfahrzeug ausschließlich mit Winter- oder Ganzjahresreifen betrieben werden. Bei Missachtung drohen 40 Euro Strafe. Bei einer Behinderung des Verkehrs infolge falscher Bereifung bei den genannten winterlichen Wetterverhältnissen beträgt die Strafe 80 Euro.
Schneeketten: Schneeketten sind erlaubt, für damit ausgestattete Fahrzeuge gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. In bergigen Gebieten können Schneeketten bei winterlichen Straßenverhältnissen erforderlich sein. Dies wird durch entsprechende Verkehrsschilder angezeigt.
Spikereifen: Die Verwendung ist verboten. Ausnahme ist das sogenannte „Deutsche Eck“. Auf der Strecke von Salzburg über Bad Reichenhall nach Lofer sowie den Zufahrten zu nur über deutsche Straßen erreichbaren österreichischen Tälern ist das Fahren mit Spikesreifen erlaubt.

Zusätzliche Bestimmungen
  • Bei Ampelanlagen zeigt ein grüner Pfeil auf schwarzem Grund nach rechts an, dass bei Rot für die Geradeaus-Richtung nach einem Stopp vorsichtig nach rechts abgebogen werden darf.
  • Ein generelles Überholverbot gilt auf zweispurigen Straßen, wenn sich Schulbusse mit Warnblinker der Haltestelle nähern. Steht der Bus, darf nur im Schritttempo vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für den Gegenverkehr.
  • Abschleppen von Fahrzeugen ist auf der Autobahn nur bis zur nächsten Ausfahrt, auf allen anderen Straßen bis zur nächsten Werkstätte gestattet. Bei beiden Fahrzeugen muss die Warnblinkanlage eingeschaltet sein.
  • Überstehende Ladung: Bis zu 100 km Wegstrecke darf die Ladung 3 m, bei mehr als 100 km höchstens 1,50 m nach hinten hinausragen. Wenn die Ladung mehr als 1 m über die Rückleuchten des Fahrzeuges hinausragt, ist sie durch eine hellrote, 30 x 30 cm große, auseinandergehaltene Fahne kenntlich zu machen; bei Dunkelheit ist am äußersten Ende der Ladung ein Schlusslicht und ein Rückstrahler anzubringen.
  • GPS-Navigationsgeräte die vor mobilen oder fest installierten Geschwindigkeitsmessstellen oder Blitzampeln warnen sind verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gerät in Betrieb ist oder nicht. Polizei und/oder Zollbehörden stellen solche Geräte sicher und erstatten gegen den Besitzer Anzeige. Es muss mit einer hohen Geld- oder sogar mit einer Freiheitsstrafe gerechnet werden. Zudem können die Geräte eingezogen und vernichtet werden. Auch Gerätekombinationen wie Handys und Notebooks, die solche Warnfunktionen enthalten, sind nicht zulässig und somit illegal.


Fahrradträger auf Anhängerkupplung:
Problematisch sind Fahrten in das Ausland, da dort das rote Kennzeichen grundsätzlich nicht anerkannt wird. Aber auch das Umstecken der weißen Kennzeichentafeln ist nicht überall empfehlenswert, wie zahlreiche Fälle (insbesondere aus Kroatien und Slowenien) zeigen:
Gut zu wissen: Der ÖAMTC empfiehlt daher im Ausland die Verwendung solcher Heckträger, durch die das Kennzeichen nicht verdeckt wird.

Tipp der ÖAMTC-Juristen

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die jeweiligen Verkehrsbestimmungen! Es empfiehlt sich, Strafen gleich vor Ort zu bezahlen, da diese sonst in Österreich zwangsweise eingefordert werden können. Bei Fragen zu einem ausländischen Strafzettel kontaktieren Sie die ÖAMTC Rechtsberatung - für Mitglieder kostenlos!

Radfahrer

Es besteht keine Helmpflicht für Radfahrer.

Straßennetz

Deutschland verfügt über ein Straßennetz von über 231.000 km Länge. Davon entfallen zur Zeit rund 12.600 km auf Autobahnen und rund 40.700 km auf Bundesstraßen (beide gebührenfrei für Pkw).
 

Aktuelle Verkehrsinfos
Webseiten
Informationen zu aktuellen Staumeldungen und Baustellen: ADAC
Routenplanung mit Echtzeit-Verkehrslage: ADAC Maps

Radiostationen
Verkehrsnachrichten werden in den meisten Radiosendern regelmäßig nach den Nachrichten oder Kurznews durchgegeben

Maut & Vignette

LKW Maut

In Deutschland gibt es eine Maut für LKW ab 7,5 Tonnen.

Mautpflichtig sind sämtliche Autobahnen und vierstreifige Bundesstraßen, die autobahnähnlich ausgebaut und an eine Bundesautobahn gebunden sind. Eine Karte sämtlicher mautpflichtigen Strecken finden Sie unter www.bag.bund.de.
Mehr Infos: www.toll-collect.de

Blaue E-Plakette

Weiterführende Infos, wie z.B. Verfügbarkeit und Preis, finden Sie hier.

Tunnel & Brücken

Für die Fahrt durch den Warnowtunnel bei Rostock und den Herrentunnel bei Lübeck fallen Gebühren an.
Mehr Infos: www.warnowtunnel.de, www.herrentunnel.de
 

Umweltzonen
In den Zentren vieler deutscher Städte gibt es sogenannte "Umweltzonen" wie z.B. in Berlin, Frankfurt, Köln, München oder Stuttgart. Diese dürfen nur noch mit Autos befahren werden, bei denen eine Plakette signalisiert, dass ein bestimmter Ausstoß an Schad- und Feinstoffen nicht überschritten wird. Nur wer in eine der jeweiligen Umweltzonen einfahren möchte, muss sich die Plakette vorher besorgen.

Um mit einem Fahrzeug in eine der bestehenden Umweltzonen einfahren zu können, ist die  grüne Umweltplakette erforderlich. Einzige Ausnahme ist die Stadt Neu-Ulm, die derzeit noch zusätzlich die gelbe Umweltplakette zulässt.

Als Umweltzonen vor zehn Jahren in Deutschland eingeführt wurden, gab es je nach Schadstoffausstoß des Fahrzeugs rote, gelbe und grüne Plaketten. Nach und nach wurden die Bestimmungen verschärft, sodass die rote Umweltplakette in keiner Stadt mehr zulässig ist. Die gelbe Plakette wird nur noch in Neu-Ulm akzeptiert.

Die deutsche Umweltplakette ist an folgenden ÖAMTC Stützpunkten erhältlich:
  • Wien, Niederösterreich und Burgenland: An allen Stützpunkten
  • Oberösterreich: An allen Stützpunkten
  • Salzburg: An allen Stützpunkten
  • Tirol: An allen Stützpunkten
  • Vorarlberg: An allen Stützpunkten
  • Steiermark: Bad Aussee, Graz-West, Graz-Ost, Hartberg, Leibnitz, Liezen, Schladming und Zeltweg
  • Kärnten: Klagenfurt, Villach und Spittal/Drau
 
Die Kosten belaufen sich für Mitglieder auf 6 Euro, Nichtmitglieder zahlen 12 Euro.

Weitere Vertriebsstellen:
Sie können die Plakette z.B. über www.berlin.de/labo/kfz/dienstleistungen/feinstaubplakette.shop.php online bestellen (Kosten: 6 Euro, Dauer: ca. 3 Wochen). Auf dem Weg von Österreich nach Deutschland bieten sämtliche TÜV-Stationen in Bayern die Plakette bei persönlicher Abholung um 6 Euro an (Öffnungszeiten unter www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/feinstaub-plakette).

Außerdem ist die Plakette bei folgenden ADAC Prüfzentren erhältlich (6 Euro):
ADAC Prüfzentrum München, Ridlerstr. 35, 80339 München,
Tel. +49 89 519 51 88
Montag-Freitag 8.00-12.30 und 13.30-17.00

ADAC Prüfzentrum Nürnberg-Fürth, Alte Reutstraße 115, 90765 Fürth
Tel. +49 911 95 95-0
Montag-Freitag 9-13 und 14-17.30 Uhr

In den Städten selbst wird die Plakette bei allen Zulassungsbehörden ausgestellt und in Werkstätten, die berechtigt sind Abgasuntersuchungen durchzuführen.

Neue Dieselfahrverbote
Zusätzlich zur Plakettenpflicht werden 2019 laufend neue, noch strengere Dieselfahrverbote in Kraft treten.
Die Regelungen im Detail

Reisegepäck

Deutschland ist ein EU-Land.

Einfuhr

Bei Reisen innerhalb der EU bestehen keine Zollgrenzen mehr, es werden an diesen Grenzen auch keine Zollkontrollen mehr durchgeführt. Somit können Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, ohne Beschränkungen mitgenommen werden. Trotz dieser Bestimmungen kann die Einfuhr von Waren nach besonderen gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Rechtsvorschriften beschränkt oder ganz untersagt sein. Ausgenommen von dieser Regelung ist Helgoland, da es außerhalb der EU-Zollgrenzen liegt.

Ausfuhr

Informationen zur Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Artenschutz
Über 30.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind mittels Artenschutzabkommen geschützt. Um sich beim Souvenirkauf nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.

Mehr Infos: www.cites.at

Hunde & Katzen

EU-Heimtierausweis

EU-Heimtierausweis mit Kennzeichnung des Tieres (durch Mikrochip oder Tätowierung). Im Heimtierausweis muss eine gültige Tollwutimpfung eingetragen sein.
Achtung: Jedes Tier muss entweder durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Seit dem 3. Juli 2011 dürfen Tiere nur mehr mittels Chip gekennzeichnet werden. Eine vor dem 3. Juli 2011 durchgeführte Tätowierung ist auch weiterhin gültig, sofern sie deutlich lesbar ist.



Kampfhunde:
Bei einer maximalen Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen gelten im internationalen Reiseverkehr keine Einschränkungen bei der Einreise. Ab einer Aufenthaltsdauer von 4 Wochen oder länger, ist die Einreise von Hunden der Rassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden nicht gestattet. Für o.g. Hunde gilt in der Öffentlichkeit Maulkorbzwang. Für alle Hunde gilt auf öffentlichen Plätzen Leinenzwang.

 

Telefon

Vorwahl

nach Deutschland: +49 (+ Ortskennzahl ohne "0")
nach Österreich: +43 (+ Ortskennzahl ohne "0")

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

Mobiltelefone

Detailinformationen bezüglich Handynutzung im Ausland erhalten Sie bei Ihrem Netzbetreiber.

Pannenhilfe & Notfall

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe

Pannenhilfe & ÖAMTC-Schutzbriefhilfe Pannenhilfe durch ÖAMTC-Partnerclubs kann über die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe telefonisch unter +43 1 25 120 00 angefordert werden.

Als Mitglied mit einem ÖAMTC-Schutzbrief haben Sie besonders gut vorgesorgt. Nicht nur bei der Pannenhilfe, die im Ausland bis zu 100 Euro durch den Schutzbrief vergütet wird, sondern auch mit vielen weiteren wichtigen Leistungen von der Fahrzeug-Rückholung bis zum Krankenrücktransport.

Die Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie in jeder Notsituation und organisieren bei Bedarf die notwendige Hilfe.

Notrufnummern
  • Feuerwehr: 112
  • Polizei: 110
  • Rettung: 112
  • Deutschsprachige Notrufstation München: (089) 76 76 63 22
  • ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: +43 1 25 120 00
ÖAMTC Tipp

Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.

Sitten & Gebräuche

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Wichtige Adressen

Botschaften und Konsulate

Deutsche Botschaft in Österreich
Metternichgasse 3
1030 Wien
Tel. +43 (0) 1 711 54-0
Fax +43 (0) 1 713 83 66
E-Mail: info@wien.diplo.de
Internet: www.wien.diplo.de


Österreichische Botschaft in Deutschland
Stauffenbergstraße 1
D-10785 Berlin
Tel. +49 (0) 30 202 87-0
Fax +49 (0) 30 229 05 69

Tel. +49 (0)30 269 34 28 0
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.oesterreichische-botschaft.de

Die Kontaktdaten der Honorar- und Generalkonsulate erfragen Sie bitte bei der jeweiligen Botschaft.
 

Partnerclubs des ÖAMTC

Allgemeiner Deutscher Automobil Club (ADAC)
Hansastraße 19
D-80686 München
Tel. +49 (0) 89 76 76-0
Fax +49 (0) 89 76 76-2500
E-Mail: adac@adac.de
Internet: www.adac.de

Tourismusvertretung

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Vertretung in Österreich
Tel. +43 (0) 1 513 27 92
Fax +43 (0) 1 513 27 92 50
E-Mail: office-austria@germany.travel
Internet: www.germany.travel

Telefonisch erreichbar: Mo.-Fr. 9:30 - 17 Uhr
Kein Kundenverkehr

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