Auf dem Wasser zum Urlaubsziel

Wer beim Thema Sommerurlaub sofort an Staus und endlose Grenzwartezeiten denkt, ist ein Kandidat für eine entspannte Fahrt mit der Fähre.
Egal ob Sie in den Norden oder in den Süden fahren, es gilt immer wieder nach speziellen Angeboten Ausschau zu halten. Nicht immer ist der Preis bei einer Direktbuchung im Abfahrtshafen billiger. Der Fährpreis richtet sich nach Fahrzeugmaßen, Personenanzahl, Tages- oder Nachtfahrten (Kabine), sowie Reise- und Buchungsdatum. Je früher man bucht, desto besser ist der Preis. Beachten Sie bitte auch die Ermäßigungen für CCI (Camping Card International) Karten Inhaber.
 
Hoch in der Gunst der Camper stehen natürlich Verbindungen, bei denen Camping an Bord angeboten wird.
Diese Art der Überfahrt wird allerdings nur im Mittelmeerraum angeboten.
 

Camping an Bord:

Moby Lines, www.mobylines.de von Italien nach Sardinien
TTT Lines, www.tttlines.com von Neapel nach Sizilien
Anek Lines, www.anek.gr von Italien nach Griechenland
Minoan Lines, www.minoan.gr von Italien nach Griechenland
Superfast Ferries, www.superfast.com von Italien nach Griechenland
 
Hier übernachtet man im eigenen Fahrzeug und kann trotzdem alle Annehmlichkeiten an Bord genießen.
 
Camping an Bord bedeutet, das eigene Wohnmobil als Kabine zu nutzen. Zu bezahlen sind dabei nur der Fahrzeugpreis und der Tarif für die normale Deckpassage pro Person. Allerdings kann der Kapitän bei rauem Seegang die Räumung des Camperbereiches anordnen. Die "Camping an Bord"-Gäste müssen dann - ohne Anspruch auf eine Kabine - in den Passagierbereich wechseln. Auf den Schiffen werden die Wohnmobile und Caravans in speziell dafür vorgesehene Bereiche gefahren. Diese Bereiche können sich auf halboffenen, offenen aber auch auf fast geschlossenen Decks befinden. Stromanschlüsse sowie sanitäre Anlage stehen auf den meisten Schiffen für die Campinggäste extra zur Verfügung.
 
Alle Einrichtungen des Schiffes, z. B.  Pools und Restaurants, können benützt werden. Kochen oder duschen im Camper mittels Gasversorgung ist an Bord allerdings strengstens verboten.
 
Ein guter Tipp: Da Camping an Bord sehr beliebt ist und zudem meistens nur wenige Plätze verfügbar sind, ist eine rechtzeitige Buchung von Vorteil.
 
Aufgrund der aufwändigen Sicherheitskontrollen, ist es unbedingt ratsam, sich zwei bis drei Stunden vor Abfahrt des Schiffes zum Check-in einzufinden. Unterschätzen Sie nicht die Länge der Anreise zu Ihrem Abfahrtshafen. Unterwegs können wertvolle Minuten und Stunden verloren gehen. Auch die letzten Meter bis zur Mole können sich manchmal abenteuerlich und zeitraubend gestalten.
 
Und vergessen Sie nicht: Ihr Urlaub beginnt spätestens beim Einschiffen, also sobald Ihr Fahrzeug an Bord steht.

Hier finden Sie eine Übersicht über Stellplätze in Nähe der wichtigsten europäischen Häfen.
 

Information und Buchung:

Fährcenter in der ÖAMTC Reisen Wien , Tel: (01) 711 99 - 34041.
Unter www.oeamtc.at finden Sie ein Fährbuchungssystem, das Ihnen ermöglicht, das günstige Angebot für die gewählte Fährverbindung schnell und sicher zu finden.

Onlinebuchungsportale:

 
 

Fähren A-Z als kleine Hilfestellung


Abfahrtszeit: Auch bei den Fähren gibt es eine Hochsaison. Dazu zählen auch Abfahrten am Wochenende. Tipp: buchen Sie nach Möglichkeit Ihre Passage unter der Woche.
 
Buchungsmöglichkeit: Reisebüros und Fähragenturen erheben für die Buchung und Ausstellung eine Bearbeitungsgebühr, ähnlich wie beim Verkauf von Bahn- oder Flugtickets. Im Zeitalter des Internets gewähren viele Reedereien oft günstigere Tarife für eine Onlinebuchung.
 
Camping an Bord: Eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit, der Passagier reist in seinem eigenen Campingfahrzeug auf einem speziellen Deck. Auf diesem Deck befinden sich auch Waschräume mit Duschen und Toiletten, Stromanschluss ist auch möglich und gratis.
  
Essen und Trinken: Neben SB- gibt es auch A-la-Carte-Restaurants. Eine Snackbar oder Cafebar für den kleinen Hunger ist meistens auch an Deck zu finden.
 
Fahrzeug-Abmessungen: Bei Sparpaketen finden sich häufig Höhen- und Längenbegrenzungen - Mehrmeter sind zuschlagpflichtig.
 
Tages oder Nachtfahrt: Tagesfahrten sind günstiger. Sie haben diese Möglichkeit allerdings nur bei kurzen Strecken, wie etwa nach Schottland und Schweden bzw. Korsika und Sardinien. Bei einer Passage Richtung Griechenland ist sicherlich die Nachtfähre die bessere Variante: Sie kommen entspannt und ausgeschlafen an und gewinnen noch einen Urlaubstag.
 
Tarif: Die meisten Reedereien bieten ermäßigte Hin- und Rückfahrten an. Bei einigen ist sogar eine offene Rückfahrt - das Datum der Rückfahrt ist nicht gebucht - möglich. Weiters achten Sie auf Frühbucherrabatte, Seniorentarife. Ermäßigungen für Mitglieder eines Automobilklubs, Camping Clubs oder Camping Cheque Kunden.
 
Unterbringung: Bei Nachtfahrten werden die Passagiere je nach gewählter Unterkunft in Pullmannsitzen oder Kabinen untergebracht. Einige Fähren im Mittelmeer bieten auch „Camping an Bord“ an. Es bieten jeweils mehrere Reedereien die gleiche Strecke an. Daher empfiehlt es sich, die Abfahrtszeiten und Preise zu vergleichen.
 

Sicherheitstipps


  • Gleich nach der Ankunft an Bord über die nächstgelegene Sammelstation, den Standort der Rettungsboote, die Rettungsinseln und die Schwimmwestendepots informieren und Infos über das richtige Anziehen einholen.
  • Niemals auf dem Autodeck rauchen. Das Rauchen ist nur in ausgewiesenen Passagierbereichen erlaubt.
  • Niemals während der Fahrt auf dem Autodeck aufhalten, auch wenn die Türen dorthin offen stehen. Nur im Wagen bleiben, wenn er auf dem offenen Deck steht.
  • Im Notfall sollte man sich so schnell wie möglich zu den Sammelstationen begeben. Falls möglich, vorher warme Sachen anziehen.
  • Auf keinen Fall Aufzüge benützen oder Gepäck mitnehmen. Am besten ist es Wertsachen in einem Rucksack aufzubewahren. Im Notfall hat man alles mitnahme- und griffbereit.
  • Nach dem Anziehen der Schwimmwesten wenn möglich anderen Passagieren beim Anlegen helfen und zu Rettungsbooten beziehungsweise Rettungsinseln flüchten.
  • Entdeckt man Feuer auf dem Schiff, sofort die Mannschaft informieren oder einen Feuermelder betätigen.





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Stand der Informationen: 01.08.2018

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