La Dolce Vita

Mit dem Wohnmobil durch die Toskana
© Anton Sima
„Die Toskana abseits der berühmten Städte: Malerisch-hügelige Landschaft, Weinberge und mittelalterliche Dörfer.“
Geschichte, Kunst, Natur und gutes Essen: all das bietet die Toskana. Und es ist das italienische Lebensgefühl, das „Dolce far niente“, weswegen Bella Italia nach wie vor das Lieblingsurlaubsland der Österreicher ist. Dem „süßen Nichtstun“ geben wir uns auf unserer einwöchigen Reise allerdings nicht oft hin, denn wie würden wir sonst zu all den schönen und interessanten Plätzen kommen, die wir uns ansehen möchten?
Manchmal haben wir eher das Gefühl, uns beeilen zu müssen, da die nächste schöne Stadt schon auf uns wartet. Und da es am Weg liegt, planen wir sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt noch je einen Tag in Norditalien ein, was die knapp 1.000 Kilometer bis in die Toskana noch abwechslungsreicher macht.

Herbstlicher Flair in der Lagunenstadt

Obwohl wir schon oft hier gewesen sind, können wir doch nicht einfach an Venedig vorbeifahren! Aus diesem Grund ist die Lagunenstadt unser erstes Ziel. „Camping Fusina“ liegt sehr praktisch, nämlich ein wenig außerhalb der Stadt. Das ist wie gemacht für uns, da wir von dort aus am nächsten Morgen mit dem kleinen Fährboot direkt ins Zentrum von Venedig schippern wollen. Die Hafen- und Industrieanlagen rund um den Campingplatz und die in die Jahre gekommenen Sanitäreinrichtungen hier überzeugen uns wenig. Wir werden aber tags darauf vom einzigartigen Flair der Lagunenstadt belohnt. Selbst der herbstliche Nieselregen tut dem keinen Abbruch.
Am Nachmittag verlassen wir Venedig und sind drei Stunden und etliche Kurven später im bergigen Kleinstaat San Marino. Der Campingplatz „Garden Village San Marino“ liegt ein paar Kilometer unterhalb der Altstadt, die man am besten zu Fuß entdeckt. Der charmante Zwergstaat ist die älteste Republik der Welt und etwa nur so groß wie die Stadt Salzburg oder auch der 13. und 14. Wiener Gemeindebezirk zusammengenommen. San Marino gilt als das drittkleinste Land Europas, hinter dem Vatikan und Monaco.
Abends fahren wir mit dem Bus die wenigen Kilometer hinauf in die Altstadt und lassen uns in einem der vielen guten Restaurants mit Trüffelpasta und Fisch verwöhnen. Die Preise hier sind verhältnismäßig günstig. Die Steuersätze sind sehr gering, weshalb der wohlhabende Kleinstaat auch den Ruf eines Steuerparadieses hat. Außerdem können sich die Menschen hier über so gut wie keine Arbeitslosigkeit freuen. Und die Männer haben angeblich die höchste Lebenserwartung der Welt.

Im Herzen der Toskana

Tags darauf machen wir uns auf nach Siena – mitten ins Herz der Toskana. Der kürzeste Weg über die Autobahn wäre normalerweise in gut drei Stunden Fahrzeit zu schaffen. Wir aber sind fast den ganzen Tag unterwegs, weil wir uns für die kleinen Straßen entscheiden, die als landschaftlich schön bekannt sind. Nur so sehen wir neben den berühmten Städten auch die malerische hügelige Landschaft, die Weinberge und die mittelalterlichen Dörfer. Für die heutige Strecke nehmen wir uns bewusst etwas mehr Zeit.
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Überdachte Restaurant-Terrasse direkt über dem Wasser eines venezianischen Kanals. Das Plateau wird
                           von einem grünen Zeltdach geschützt und ist an den Rändern mit roten Blumen in Pflanzkästen sowie rankenden Blättern an den
                           Stützpfeilern dekoriert. Darunter stehen eingedeckte Tische mit weißen Tischdecken. Im linken Vordergrund ragen dicke, verwitterte
                           Holzpfähle mit einer eisernen Kette aus dem türkisgrünen Wasser. Im Hintergrund säumen bunte, historische Häuserfassaden in
                           Ziegelrot, Gelb und Pfirsichfarben die gepflasterte Uferpromenade unter einem bewölkten Himmel.
Genuss direkt auf dem Wasser: Die charmante Freiluft-Terrasse des Hotel La Calcina lädt zum Verweilen über den Wellen Venedigs ein.
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Zahlreiche Menschen
                           flanieren durch die historischen, überdachten Arkadengänge am Markusplatz in Venedig. Auf der rechten Seite reihen sich die
                           holzgetäfelten Eingänge des weltberühmten Caffè Florian aneinander, aus deren großen Bogenfenstern ein warmes Licht auf den
                           rot-weiß karierten Fliesenboden fällt. Die aufwendige Stuckdecke, antike Hängelaternen, Kellner in klassischen weißen Sakkos
                           und die leicht abblätternde Fassade verleihen der Szene einen unverwechselbaren, nostalgischen Charakter.
Das altehrwürdige Caffè Florian verzaubert mit seinem historischen Ambiente unter den Arkaden am Markusplatz.
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Ein einladender Außenbereich auf einer gepflasterten Gasse vor der terrakottafarbenen Fassade des
                           Ca' Pisani Hotels in Venedig. Unter einem großen, beigefarbenen Sonnenschirm gruppieren sich moderne Stühle in leuchtendem
                           Gelb und Türkis um dunkelgraue Tische, auf denen kleine pinke Alpenveilchen stehen. Im Hintergrund ziehen zwei extravagante,
                           hochgeschwungene Sessel die Blicke auf sich. Die Szenerie wird auf der rechten Seite durch junge Olivenbäume in großen Pflanzkübeln
                           abgerundet.
Die Terrasse des Boutique-Hotels Ca' Pisani setzt mit ihren extravaganten Möbeln einen modernen Kontrast zur historischen Architektur.
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Blick durch das Schaufenster
                           in das elegant eingerichtete Schuhgeschäft Piedàterre in Venedig. Auf der rechten Seite stehen deckenhohe, dunkelgrüne Regale,
                           die bis in den letzten Winkel mit hunderten bunten, venezianischen Stoffschuhen gestapelt sind. In der Auslage im Vordergrund
                           reihen sich auf einem Podest verschiedenfarbige Slipper in allen Größen nebeneinander auf. Der Innenraum wird durch einen
                           hellen Terrazzoboden, große runde Samt-Sitzhocker, dicke Vorhänge und eine rustikale Holzbalkendecke an der Oberseite abgerundet.
Das Geschäft Piedàterre fasziniert mit seiner Auswahl an klassisch venezianischen Samtslippern.
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Ein reich gedeckter Verkaufsstand auf
                           einem venezianischen Fischmarkt. Im Zentrum thront markant der abgetrennte Kopf eines großen Schwertfisches mit steil aufragendem
                           Schwert. Darum herum präsentieren sich frische, dicke Fischsteaks und Filetstücke auf einem Bett aus hellgrünen Salatblättern
                           und Eis. Im Hintergrund arbeiten Händler in weißen Schürzen unter aufgespannten roten Markisen.
Fisch ist in Italien immer präsent, besonders am Markt in Venedig.
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Eine üppige Auslage an einem Gemüsestand. Im Vordergrund stapeln
                           sich kleine, in weißes Papier gewickelte Sträuße aus leuchtend roten, spitzen Chilischoten. Ein handgeschriebenes Schild preist
                           diese als „Pepp. Piccante S. Erasmo“ an. Im Hintergrund leuchten pralle Rispentomaten, tiefroter Radicchio, dunkelgrüne Zucchini
                           und frische Salatköpfe dicht an dicht in Holzkisten.
Im Süden gedeiht das Gemüse einfach bunter.
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Zwei klassische, tiefschwarz lackierte
                           Gondeln mit kunstvollen goldenen Verzierungen und roten Polstersitzen ruhen nebeneinander vertäut in einem Kanal mit türkisgrünem
                           Wasser. Die Boote liegen vor historischen, verwitterten Hausfassaden, bei denen stellenweise der rote Backstein unter dem
                           abblätternden Putz hervortritt. Die Gebäude sind mit dunkelgrünen Fensterläden, schmiedeeisernen Gittern und kleinen, bepflanzten
                           Balkonen versehen.
Der Regen hat den Wasserspiegel in der Lagunenstadt ansteigen lassen.
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Ein weißes Wohnmobil steht
                           auf der rechten Seite an einer asphaltierten Straße im hellen Sonnenschein. Links daneben öffnet sich eine geschotterte Einfahrt,
                           die an einem einfachen Holzzaun und mehreren Olivenbäumen vorbei zu einem rustikalen Steinhaus mit Ziegeldach führt. Im weitläufigen
                           Gartenbereich davor liegt ein großer, aufgestellter Mühlstein. Die ländliche Szenerie liegt unter einem strahlend blauen Himmel
                           mit weißen Schönwetterwolken.
Ein sonniger Zwischenstopp an einem traditionellen Landgut inmitten der Natur.
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Alt-Text: Ein langer, unterirdischer
                           Raum mit hohen Rundbögen und massiven Säulen aus altem Mauerwerk, das im oberen Bereich stellenweise von grünlichem Moos überzogen
                           ist. Warme Wandstrahler beleuchten die rauen, feuchten Backsteine der historischen Zisterne stimmungsvoll. Auf der rechten
                           Seite führt ein moderner Steg aus Metallgittern mit einem schlichten Geländer durch das Gewölbe über den tiefergelegenen Boden.
                           Am hinteren Ende fällt spärliches Tageslicht durch ein kleines, halbrundes Fenster in das ansonsten dunkle Bauwerk.
Diese Gewölbe dienten einst als Wasserspeicher für ein ganzes Dorf.
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Ein viereckiger Glockenturm aus ungleichmäßig gefärbten, teils fleckigen Back- und Bruchsteinen
                           strebt einem kräftig blauen Himmel entgegen. In der oberen Etage hängen zwei dunkle Glocken gut sichtbar in tiefen Rundbögen.
                           Unterhalb dieser Öffnungen ist ein kleines, kreisrundes Fenster in das Mauerwerk eingelassen. Angrenzend an den Turmschaft
                           sind niedrigere Gebäudeabschnitte mit traditionellen Terrakotta-Dachziegeln und einem dunklen Regenfallrohr zu erkennen. Ein
                           Dachüberstand rahmt die Szene am rechten oberen Bildrand mit einem starken Schattenwurf ein.
Zeitzeugnis aus Stein: Das von der Witterung gezeichnete Ziegelmauerwerk vom Turm der Chiesa di Sant'Agostino in Monte San Savino.
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Blick von schräg
                           unten auf die raue Seitenwand einer Kirche, die aus unregelmäßigen Natursteinen und rötlichen Ziegeln gemauert ist. Im Vordergrund
                           steht ein filigran verziertes Eisentor, in das die Jahreszahl 1893 eingearbeitet ist. An der linken Gebäudehälfte führt eine
                           freistehende eiserne Wendeltreppe zu einer einfachen Holztür im Obergeschoss hinauf. Rechts im Bild ragt der dazugehörige
                           kantige Glockenturm mit einem spitz zulaufenden Dach steil in den wolkenlosen, tiefblauen Himmel auf.
Die aus Feldsteinen errichtete Fassade und der steil aufragende Campanile der Chiesa della Misericordia.
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Ein herrschaftliches, zweistöckiges historisches Gebäude mit einer glatten, cremeweißen Fassade unter einem tiefblauen,
                           wolkenlosen Himmel. Die Außenecken des Bauwerks werden von massiven, braungrauen Natursteinquadern stark betont. Die Beletage
                           im ersten Stock zeichnet sich durch drei mittig angeordnete Bogenfenster aus, wobei das mittlere einen kleinen steinernen
                           Balkon mit filigranem Eisengitter besitzt. Ein dunkles Dach mit weitem, hölzernem Überstand schließt das Gebäude nach oben
                           ab. Im Vordergrund grenzt eine niedrige Steinmauer einen gepflegten Gartenbereich mit hellen Kieswegen, exakt geschnittenen
                           Rasenkanten, einem Rosenbusch und einer großen Topfpflanze ab.
Der prächtige Palazzo Del Monte ist ein elegantes Paradebeispiel klassischer toskanischer Renaissance-Architektur.
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Die
                           rechte Bildhälfte wird von der Frontpartie und Fahrerkabine eines weißen Wohnmobils eingenommen, das am Rande eines gepflasterten
                           Weges parkt. Im Hintergrund erstreckt sich eine weite, sattgrüne toskanische Hügellandschaft. Dichte Baumreihen, silbrig-grüne
                           Olivenhaine und ein traditionelles, terrakottafarbenes Landhaus auf einer fernen Anhöhe prägen das Panorama unter einem strahlend
                           blauen Himmel mit lockeren, weißen Wolken.
Ein kurzer Halt am Wegesrand belohnt mit einem grandiosen Ausblick über die sanften Hügel der Region.

Auf einem Hügel in der Vorstadt von Siena liegt „Camping Siena Colleverde“, von wo aus wir am nächsten Morgen einen Linienbus in die Altstadt nehmen. Egal, ob Venedig, Siena oder Florenz: Für uns ist der Morgen die schönste Zeit in den ansonsten häufig von Touristen bevölkerten Hotspots der Toskana. Das Getümmel fängt meist erst am späten Vormittag an. Der großartige fächerförmige Hauptplatz, die Piazza del Campo, ist mit Ziegel gepflastert. Die Stadt ist für ihre beeindruckenden mittelalterlichen aus Ziegeln gebauten Gebäude bekannt.
Nur eine Stunde trennt Siena von Florenz, der Hauptstadt der Toskana. Am Weg nach Norden gibt es wunderbare Varianten über die Chianti-Hügelkette zu fahren. Es bietet sich an, einem oder mehreren der Dörfer mit wohlklingenden Namen wie Greve, San Gimignano, Castellina oder Radda einen Besuch abzustatten. In Florenz übernachten wir am „Firenze camping in town“: ideal gelegen, um mit dem Bus in wenigen Minuten die Altstadt zu erreichen. Die Renaissancestadt gleicht einem riesigen Freilichtmuseum für Kultur und Geschichte.

Größtes Genie der Renaissance

Eine knappe Autostunde westlich von Florenz liegt das malerische Hügeldorf Vinci. Es ist Namensgeber und Heimatort des größten Genies der Renaissance. Leonardo da Vinci war genialer Erfinder, Architekt, Ingenieur, Philosoph, Maler, Künstler und Erforscher des menschlichen Körpers. Im Leonardo-da-Vinci-Museum bestaunen wir ehrfürchtig die detailliert nachgebauten Maschinen und Konstruktionen, Flugobjekte, Skizzen und Kunstwerke. Ein paar Kilometer weiter besuchen wir sein Geburtshaus. Die letzte Station unserer Reise liegt schon fast am halben Weg nach Hause und ist ein echter kulinarischer Höhepunkt. In San Daniele essen wir am Abend den weltberühmten, luftgetrockneten Schinken. Am nächsten Morgen unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang in die charmante Altstadt, bevor wir uns endgültig verabschieden und Bella Italia durch das Kanaltal Richtung Österreich „Ciao“ sagen.
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Ein weißes Wohnmobil parkt auf einem unbefestigten Seitenstreifen direkt an einer asphaltierten Landstraße. Die Beifahrertür
                           steht weit offen. Im grasgrünen Vordergrund stehen Begrenzungspfähle, einer davon trägt ein gelbes Schild mit roten Pfeilen.
                           Im Hintergrund erstreckt sich eine weite toskanische Hügellandschaft mit herbstlich gefärbten Weinbergen, Olivenbäumen und
                           hoch aufragenden, dunklen Zypressen. Ein blaues Straßenschild am rechten Fahrbahnrand weist auf den Ort „Castelnuovo Berardenga“
                           hin. Darüber spannt sich ein blauer Himmel mit hellen Quellwolken.
Das Wohnmobil ist unser Zuhause auf der Rundreise durch die malerisch-hügelige Landschaft mit Zypressen, Olivenbäumen und Weinreben.
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Ein weißes Wohnmobil parkt auf
                           einem unbefestigten, teils von Pfützen durchzogenen Schotterplatz am Straßenrand. Die Seitentür der Kabine steht offen. Am
                           Heck des Fahrzeugs ist ein Fahrradträger mit montierten Rädern und einer markanten, rot-weiß gestreiften Warntafel angebracht.
                           Auf einem leichten, grünen Grashügel rechts daneben steht eine große, dunkle Metallskulptur in Form eines Hahns, die auf einem
                           rosafarbenen, runden Sockel fixiert ist. Im Hintergrund erstrecken sich weitläufige Weinberge und einige Bäume unter einem
                           strahlend blauen, fast wolkenlosen Himmel.
Typisch Chianti: Kurzer Zwischenstopp bei der markanten Hahn-Skulptur an den Weinbergen.
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Ein weitläufiger,
                           abschüssiger Platz, der mit rötlichen Ziegelsteinen in Fischgrätoptik gepflastert ist. Helle Steinlinien unterteilen den nass
                           glänzenden Boden fächerförmig. Vereinzelt spazieren Menschen über den Platz. Im Hintergrund wird die Fläche von einer durchgehenden
                           Reihe historischer Gebäude halbkreisförmig eingerahmt. Dominierend ist auf der rechten Seite ein massiver Backsteinbau mit
                           Zinnenkranz, gotischen Fenstern und einem kurzen Turm. Im Erdgeschoss der gesamten Häuserzeile ziehen sich dunkelrote Markisen
                           von Cafés und Restaurants entlang. Ganz links steht ein ockerfarbenes Haus mit hellblauen Fensterläden. Der Himmel ist hellgrau
                           und stark bewölkt.
Die Piazza del Campo in Siena gehört zu den schönsten mittelalterlichen Plätzen in Europa.
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Ein Foto der prächtigen
                           Kathedrale von Siena aus einer seitlichen Perspektive, die die markanten schwarz-weiß gestreiften Marmormauern, den Campanile
                           und die Kuppel hervorhebt. Im Hintergrund ist die aufwendige Westfassade zu sehen. Auf der Piazza davor, seitlich geparkt,
                           steht ein weißes Wohnmobil, aus dessen Fenster eine Person schaut. Der Platz ist voller Touristen unter einem bewölkten Himmel.
Ein architektonisches Highlight im Herzen der Toskana: Der prachtvolle Dom zu Siena.
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Blick auf ineinander verschachtelte,
                           historische Gebäude aus unterschiedlich gefärbten Natur- und Ziegelsteinen. Im linken Vordergrund ragt ein flaches Dach mit
                           traditionellen Terrakotta-Pfannen ins Bild, an dessen Mauer ein Schild mit der Aufschrift „Biblioteca Leonardiana“ befestigt
                           ist. Dahinter flanieren einige Besucher auf einer erhöhten, von einer rustikalen Steinmauer gestützten Ebene. Das zentrale
                           Haus besticht durch dunkelgrüne Klappläden, einen offenen, tunnelartigen Durchgang im Erdgeschoss und markante, trocken herabhängende
                           Pflanzenbündel an der Fassade. Der Himmel darüber ist von einem dichten, weiß-grauen Wolkenteppich durchzogen
Auf den Spuren eines Genies: Die Biblioteca Leonardiana in Vinci, Toskana.
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Blick über den Rand eines leuchtend gelb-orangen Ziegeldachs im linken Vordergrund auf einen sanft ansteigenden
                           Hügel. Dieser ist flächendeckend mit unzähligen silbrig-grünen Olivenbäumen bewachsen, die auf saftig grünem Gras stehen.
                           Auf der Kuppe thront ein traditionelles, terrakottafarbenes Landhaus, das von einigen markanten, dunkelgrünen Pinien umrahmt
                           wird. Darüber spannt sich ein blauer, leicht bewölkter Himmel.
Ein dichtes Meer aus silbrig schimmernden Olivenbäumen erstreckt sich über die sonnenverwöhnten Hänge rund um Vinci.
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Die rechte Bildhälfte wird von einer massiven, hoch aufragenden Fassade aus grob geschichteten Natursteinen
                           dominiert, die im oberen Bereich ein einzelnes, spiegelndes Fenster aufweist. Im Hintergrund der linken Bildmitte erhebt sich
                           ein schlanker Campanile mit einer umlaufenden Balustrade, einer offenen Glockenstube und einem spitzen Helm in den weiß-blau
                           bewölkten Himmel. Den Raum zwischen den steinernen Bauten füllen ein silbrig schimmernder Laubbaum sowie dichte, tiefgrüne
                           Sträucher, die über eine kleine Stützmauer wachsen. Am linken Rand deuten Dächer mit Terrakottaziegeln und pastellfarbene
                           Wände mit grünen Klappläden die angrenzende dörfliche Bebauung an.
Versteckte Winkel in Vinci: Ein reizvoller Blick an den historischen Burgmauern vorbei auf den markanten Kirchturm der Stadt.
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Mehrere
                           mechanische Holzmodelle sind in einer Reihe auf einem langen, hellgrauen Podest ausgestellt. Die Konstruktionen bestehen aus
                           massiven, hellen Holzrahmen, in denen unterschiedliche technische Elemente wie Zahnräder, Antriebswellen, Speichen und Hebel
                           verbaut sind. Auf dem Podest vor den Apparaturen liegen flache, weiße Informationstafeln mit Texten und historischen Skizzen.
                           Der Raum ist schlicht gehalten, mit einer hellbeigen Wand im Hintergrund und quadratischen, rötlich-braunen Fliesen auf dem
                           Boden.
Getriebe und Über- setzungen zum Heben von Lasten sind geniale Erfindungen von Leonardo da Vinci.
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Auf einem hellgrauen Präsentationstisch stehen zwei mechanische Apparaturen mit massiven schwarzen Grundplatten und Rahmen.
                           In diese sind graue, gestufte Zahnräder und zylinder- sowie kegelförmige Konstruktionen eingespannt, die jeweils über eine
                           vertikale Handkurbel mit kleinem Holzgriff angetrieben werden. Zwischen den beiden Objekten liegt ein kleines Hinweisschild
                           mit einem durchgestrichenen Hand-Symbol. Im unmittelbaren Vordergrund verläuft eine flache Infotafel mit Erklärtexten und
                           historischen Skizzen. An der beigefarbenen Wand im Hintergrund hängt ein breiter Flachbildschirm, der das digitale 3D-Modell
                           eines weißen Schneckengetriebes vor einer leuchtend blauen Fläche zeigt.
Das Da Vinci Museum nutzt digitale Screens, um die die historischen Getriebeentwürfe anschaulich zu erklären.
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Ein hoher, schlanker Glockenturm aus hellem Stein mit offener Glockenstube, Balustrade und spitzem
                           Helm dominiert die linke Bildhälfte. Zu seinen Füßen erstreckt sich ein dichtes Netz aus verwinkelten Hausdächern, die klassisch
                           mit rötlichen Terrakotta-Ziegeln gedeckt sind. Im Hintergrund öffnet sich ein weiter Panoramablick über die sanfte, grüne
                           Hügellandschaft der Toskana, die von Feldern, Olivenhainen und vereinzelten Landhäusern geprägt ist. Am fernen Horizont verblassen
                           weiche Bergsilhouetten unter einem Himmel, der teils strahlend blau ist und teils von einer großen, dynamischen Wolkendecke
                           überzogen wird.
Über den Dächern von Vinci: Ein traumhafter Panoramablick auf den historischen Kirchturm und die weite, toskanische Hügellandschaft.
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Eine große, kugelförmige Skulptur aus massiven, gebogenen
                           Holzbalken, die an den Schnittstellen mit metallischen Beschlägen fixiert sind, steht im Zentrum der Aufnahme. Im Inneren
                           der offenen Kugel bilden gerade Streben ein komplexes geometrisches Gerüst. Das Kunstwerk ruht auf einem kegelförmigen Sockel
                           aus geschichteten, rötlichen Ziegelsteinen. Der weite Platz ist mit quadratischen Terrakotta-Fliesen gepflastert, auf die
                           die Konstruktion markante Schatten wirft. Im Hintergrund rahmen eine niedrige Natursteinmauer, ein angeschnittenes Gebäude
                           auf der linken Seite und dichtes Grün den Blick auf eine bewaldete Berglandschaft unter einem leuchtend blauen, leicht bewölkten
                           Himmel ein.
Imposante Holzskulptur – inspiriert von da Vincis Proportionsstudien.
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Im unteren Bilddrittel dominiert ein flaches Dach mit stark verwitterten,
                           rötlich-braunen Terrakotta-Ziegeln, an dessen rechter Seite ein weißes Klimagerät montiert ist. Dahinter steigt ein weitläufiger
                           Hang an, der dicht mit Olivenbäumen bepflanzt ist. Auf dem höchsten Punkt des Hügels steht ein ockerfarbenes Gebäude, das
                           von großen, schirmförmigen Pinien flankiert wird. Ein starker Kontrast entsteht durch die tiefdunklen, stahlblauen Regenwolken,
                           die sich massiv über der ansonsten noch sonnenbeschienenen Landschaft zusammenbrauen
Schwere, dunkle Wolkenformationen bilden einen faszinierenden Kontrast zu den leuchtenden Olivenhainen und verwitterten Dächern der toskanischen Landschaft.
© Anton Sima
Zahlreiche ganze Schinkenkeulen
                           hängen in zwei dichten, übereinanderliegenden Reihen an einer hellen, horizontal getäfelten Holzwand. Sie sind an Schnüren
                           befestigt und hängen kopfüber herab. Jede Keule ist am Knöchel mit einer auffälligen, weiß-rot gestreiften Banderole markiert,
                           auf der teils die Zahl
Der ganze Ort San Daniele steht im Zeichen der weltberühmten Schinkenproduktion.
© Anton Sima
Ein massiver Rundbogen aus hellgrauen, rustikalen Steinquadern bildet den Rahmen des Bildes. Quer
                           durch den Bogen verläuft eine dunkle Stange, die festlich mit pinkfarbenem Band umwickelt ist und von der seitlich lange,
                           pinke Schleifen herabhängen. In der Mitte der Stange ist ein üppiges Gesteck aus rosa und weißen Blumen angebracht. Rechts
                           führen breite, steinerne Stufen in die überdachte Passage. Im schattigen Inneren mit dunkler Holzbalkendecke sind weitere
                           Rundbögen, Informationstafeln und ein steingepflasterter Boden zu sehen, auf den das Sonnenlicht markante Schatten wirft.
                           Im hellen Hintergrund blickt man auf ockergelbe Hausfassaden und ein Schild mit der Aufschrift „Locanda al Municipio“.
Liebevoll mit Blumen und pinken Bändern geschmückter Steinbogen lädt in die historischen Passagen des Palazzo Comunale in Venzone ein.
© Anton Sima
Die alleinstehende,
                           hell verputzte Giebelfassade einer Kirchenruine prägt die rechte Bildhälfte. Das historische Mauerwerk weist ein großes, kreisrundes
                           Loch im oberen Bereich – die Einfassung eines ehemaligen Rosettenfensters – sowie ein hohes, spitzbogiges Portal auf. An den
                           rauen Bruchkanten und einer massiven Stützmauer, an der ein runder Verkehrsspiegel angebracht ist, liegen leuchtend rote Ziegelsteine
                           frei. Links schließt ein zweistöckiges, intaktes Gebäude mit gemauerten Arkadenbögen, einer steinernen Außentreppe und einem
                           traditionellen Terrakottadach an den mit Pflastersteinen versehenen Vorplatz an. Im Hofbereich davor steht ein klassischer,
                           achteckiger Ziehbrunnen aus Stein mit einem filigranen schmiedeeisernen Bogen. Im Hintergrund erheben sich schroffe, graue
                           Berggipfel in einen strahlend blauen, absolut wolkenfreien Himmel.
Historischer Kontrast: Die freistehende Kirchenfassade als stummes Zeugnis der Vergangenheit im Zentrum von Venzone.




Campingplätze


Camping Fusina
campingfusina.com/de

Garden Village San Marino
centrovacanzesanmarino.com

Camping Siena Colleverde
sienacamping.com

Firenze camping in town
firenze.huopenair.com/de

Text und Bild: Anton Sima


Ein Artikel aus der Camping Revue 3/2025.

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