© Anton Sima
Bei Camping denkt man ja meist an den Sommer. Nachdem sich heutzutage das Campen aber oft im bequemen
Wohnmobil oder Wohnwagen abspielt, wird diese Reiseform auch außerhalb der warmen Jahreszeit immer attraktiver. Schließlich
ist mittlerweile fast jedes moderne Reisemobil auch für den Winterurlaub ausgestattet. Ist man dann auch noch auf einem speziell
für den Winter ausgerichteten Campingplatz, so steht der Winterurlaub dem Sommerurlaub um fast nichts nach. Da gibt es dann
Ski- und Trockenräume und oft auch eine Sauna sowie Wellness- und Sanitäreinrichtungen erster Klasse. Im besten Fall checkt
man bei einem Campingplatz ein, der nahe an der Skipiste gelegen ist: Dann geht’s sogar zu Fuß zum Lift. Wir haben uns zwei
verschiedene Gegenden in Tirol näher angesehen, die Camperinnen und Campern auch im Winter ein attraktives Angebot machen.
Oben werden wir von Schnee und einem großartigen Panorama empfangen. Skifahren kann man noch nicht, aber wandern ist hier immer möglich. Deshalb marschieren wir bequem bergab zur Mittelstation, wo sich die Timoks-Alm befindet, ein Eldorado für Kinder und Familien mit Wasserspielen, Kletterpark und Sommerrodelbahn. Bald werden sich hier die Skifahrer tummeln. Jetzt nutzen neben uns auch Mountainbiker die Gondel für den leichteren Aufstieg, um dann auf der Downhill-Strecke der Schwerkraft ihren Lauf zu lassen.
Abends im Alexander´s Aubadstüberl in Fieberbrunn sind wir überrascht, mit welcher Hingabe und Kreativität der junge ambitionierte Chef seine Gäste bekocht.
Auf der Fahrt Richtung Ötztal machen wir einen Zwischenstopp bei Riedel, dem bekannten Produzenten edler Gläser in Kufstein. Beim Besuch des Freilichtmuseums Tiroler Bauernhöfe in Kramsach wird man ganz ehrfürchtig, wenn man sieht, mit welchen Entbehrungen die Bauern früher lebten.
Downhill, Kulinarik und Tradition
Zunächst checken wir im direkt neben der noch grünen Skipiste gelegenen Tirol Camp ein. Die Nächte sind schon ziemlich frostig, und auf den Bergen liegt der erste Schnee. Wir wollen rauf und nehmen die Gondel. In wenigen Wochen wird sie die Wintersportler zu den 270 Kilometern Piste des Skigebiets Saalbach Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn bringen.Oben werden wir von Schnee und einem großartigen Panorama empfangen. Skifahren kann man noch nicht, aber wandern ist hier immer möglich. Deshalb marschieren wir bequem bergab zur Mittelstation, wo sich die Timoks-Alm befindet, ein Eldorado für Kinder und Familien mit Wasserspielen, Kletterpark und Sommerrodelbahn. Bald werden sich hier die Skifahrer tummeln. Jetzt nutzen neben uns auch Mountainbiker die Gondel für den leichteren Aufstieg, um dann auf der Downhill-Strecke der Schwerkraft ihren Lauf zu lassen.
Abends im Alexander´s Aubadstüberl in Fieberbrunn sind wir überrascht, mit welcher Hingabe und Kreativität der junge ambitionierte Chef seine Gäste bekocht.
Auf der Fahrt Richtung Ötztal machen wir einen Zwischenstopp bei Riedel, dem bekannten Produzenten edler Gläser in Kufstein. Beim Besuch des Freilichtmuseums Tiroler Bauernhöfe in Kramsach wird man ganz ehrfürchtig, wenn man sieht, mit welchen Entbehrungen die Bauern früher lebten.
Hier sind Tirols Berge noch schroffer
und die Gegend noch wilder. Unser Zuhause für die nächsten Tage, Camping Sölden, ist nicht nur wahnsinnig sympathisch und
stylisch, sondern liegt bereits auf 1.400 Meter Seehöhe. Und von hier aus geht’s noch höher hinauf, egal ob mit dem Auto in
den ebenfalls weltbekannten Skiort Gurgl oder mit der Gondel bis auf 3.300 Meter in eine beeindruckende hochalpine Landschaft
aus Fels und Eis. In den Ötztaler Alpen gibt es 226 Berggipfel mit mehr als 3.000 Meter Höhe, viele davon sehen wir dank des
guten Wetters ganz oben von der Aussichtsplattform.
Am Weg zum Timmelsjoch besuchen wir das auf über 2.000 Meter hoch gelegene Motorradmuseum. Dort lassen sich neben Motorrädern auch Expeditionsfahrzeuge des Tiroler Forschungsreisenden Max Reisch aus den 30er und 40er Jahren besichtigen, die man als Vorreiter der heutigen Reisemobile bezeichnen könnte.
Nur außerhalb der Winterzeit ist es möglich, vom Museum aus weiter über die imposante Timmelsjoch-Hochalpenstraße nach Italien zufahren. Wir haben Glück: Heute ist sie den letzten Tag geöffnet. Wir machen uns den Spaß, für einen Nachmittagsspaziergang in Meran die Alpen zu überqueren. Bis 20 Uhr müssen wir aber wieder retour sein, denn dann ist der Grenzübergang gesperrt bis zum nächsten Frühling -und so lange wollen wir nicht auf den Wellnessbereich am Campingplatzes warten.
Söldens Feuer und Stille
Sölden ist ein belebter Wintersportort mit Hotels, Liftanlagen, Sportgeschäften, Après-Ski-Bars und Restaurants. Wenige hundert Meter abseits der Hauptstraße lernen wir die beschauliche Seite dieser Gegend kennen. Wir wandern über die Stallwies- zur Kleblealm. Die Lärchenwälder leuchten bei Sonnenschein mit einem so beeindruckenden Farbenspiel, dass man sagt, die Berge würden „in Flammen stehen“.Am Weg zum Timmelsjoch besuchen wir das auf über 2.000 Meter hoch gelegene Motorradmuseum. Dort lassen sich neben Motorrädern auch Expeditionsfahrzeuge des Tiroler Forschungsreisenden Max Reisch aus den 30er und 40er Jahren besichtigen, die man als Vorreiter der heutigen Reisemobile bezeichnen könnte.
Nur außerhalb der Winterzeit ist es möglich, vom Museum aus weiter über die imposante Timmelsjoch-Hochalpenstraße nach Italien zufahren. Wir haben Glück: Heute ist sie den letzten Tag geöffnet. Wir machen uns den Spaß, für einen Nachmittagsspaziergang in Meran die Alpen zu überqueren. Bis 20 Uhr müssen wir aber wieder retour sein, denn dann ist der Grenzübergang gesperrt bis zum nächsten Frühling -und so lange wollen wir nicht auf den Wellnessbereich am Campingplatzes warten.
Tipps & Infos
Campingplatz Fieberbrunn: tirol-camp.atCampingplatz Sölden: camping-soelden.com
Ötztal: ötztal.at
Region Pillerseetal: kitzbueheler-alpen.com/pillerseetal
Text und Bild: Anton Sima
Ein Artikel aus der Camping Revue 1/2026.
Die Camping Revue erhalten Sie als Mitglied des ÖCC 6 mal im Jahr kostenlos nach Hause geliefert.
Sie möchten rund um das Thema Camping am Laufenden sein? Dann melden Sie sich für unseren monatlichen Newsletter an oder folgen uns auf Instagram oder Facebook!