48 Stunden in Bregenz

Ein Wochenende im westlichsten Bundesland Österreichs. Entdecken Sie mit uns Bregenz. Von der Strandpromenade und der Altstadt, dem Hausberg und einer Schifffahrt sowie dem Kunsthaus und dem Vorarlberg Museum erzält unsere Geschichte 48 Stunden in Bregenz.

Freitag, 15 Uhr

Ich reise an einem wunderschönen sonnigen Frühsommerwochenende an und ergattere zum Glück einen der letzten Plätze am Camping Mexiko. Der Platz ist klein und familiär geführt. Ein schöner Ausgangspunkt um Bregenz zu erkunden. Einen Stellplatz gibt es in Bregenz leider nicht. Nach einer kurzen Pause auf der hübschen Terrasse des Campingbistro mache ich mich  auf den Weg in die Stadt. Die Uferpromenade ist nur wenige Meter entfernt und der Spaziergang bis zur Seebühne dauert rund 30 Minuten. Auf der Bühne sind die Aufbauarbeiten der Kulisse für Carmen in vollem Gang. Die Festspiele starten Mitte Juli und dauern bis Mitte August. Weitere Infos unter www.bregenzerfestspiele.com
 

Freitag, 19 Uhr

Für Einkäufe ist es leider zu spät, deshalb muss ein Snack vom Schnellimbiss reichen. Ganz gemütlich lässt es sich dabei mit vielen anderen Touristen und Einheimischen auf den Stufen an der Seepromenade sitzen und den Sonnenuntergang beobachten. Zurück geht es wieder zu Fuß, weil der letzte Bus der Linie 2 schon um 19.07 Uhr vom Bahnhof wieder zurück zum Hechtweg, der Station neben dem Campingplatz, abfährt. 
 
Altstadt
Bregenzer Seebrünzler
Altstadt
Sonnenuntergang Badestrand
Wochenmarkt
Kunstmuseum
Kunstmuseum
Pfänderbahn
Seebühne Bregenz
Strandbad
Thurn und Taxis Museum
Vorarlberg Lines
Vorarlberg Lines
Vorarlberg Lines
Yachtclub Bregenz
Uferpromenade
Badestrand beim Camping Mexico
Badehaus an der Ache
Vorarlberg Museum
Vorarlberg Museum
Vorarlberg Museum
Eiskaffee im Vorarlberg Museum
Vorarlberg Museum
Landesarchiv Vorarlberg

Samstag, 8 Uhr

Heute steht der Hausberg der Bregenzer auf meinem Programm. Die Campingnachbarn haben mir erzählt, dass Sie nicht die Pfänderbahn genommen haben, sondern zu Fuß hinaufgestiegen sind. Der Name des Wegs flößt mir wohl Respekt ein, aber ich nehme ihn gerne in Angriff. Wird er doch „der steile Weg“ genannt. Zuerst geht es wieder die zwei Kilometer in die Stadt, direkt zur Talstation der Bahn (www.pfaender.at/erlebnis/pfaenderbahn), die ich aber dann rechts liegen lasse. Es geht gute 1,5 Stunden und fast 700 Meter steil hinauf, aber immer durch schattigen Wald. Oben erwarten mich Horden von Touristen aus der ganzen Welt mit ihren Selfiesticks, die die wunderschöne Aussicht genauso genießen wie ich. 
 

Samstag, 11.30 Uhr

Weil ich auch noch eine Schifffahrt machen möchte, muss ich mich allerdings auf den Rückweg machen.  Aus den vielen verschiedenen  Angeboten der Vorarlberg Lines entscheide ich mich für die Rundfahrt in der Bregenzer Bucht, die eine Stunde dauert und 11,90 Euro kostet (https://www.vorarlberg-lines.at). Wenn der Wind nicht bläst, hört man wahrscheinlich auch die Erklärungen des Schiffführers.
 

Samstag, 15 Uhr

Nach einer Stärkung in einem der hübschen Lokale am Kornmarktplatz möchte ich noch die Führung im Vorarlberg Museum (www.vorarlbergmuseum.at)  besuchen, das mich schon von außen sehr beeindruckt hat. Ich habe großes Glück und bin offenbar wegen des schönen Wetters die einzige Besucherin. Und so bekomme ich eine Spezialführung im und um das Museum herum, bei der ich interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte und über die aktuellen Projekte bekomme. Unbedingt besuchen! Es ist nicht nur architektonisch, sondern auch aufgrund der sehr gut gemachten Ausstellungen ein Highlight meines Wochenendes.
 

Samstag, 19 Uhr

Weil ich den Weg ja schon gut kenne, und der letzte Bus ohnehin schon weg ist, schlendere ich wieder entlang der Promenade zum Campingplatz zurück. Dabei komme ich beim Hallen- und Strandbad vorbei. Das hat nicht nur eine wunderschöne Parkanlage, sondern wegen der sportlichen Bregenzer auch eine ausgemessene Schwimm-Trainingsstrecke für Triathleten im See. Hervorragende Laufstrecken, die auch vermessen sind, finden sich unter anderem entlang der Bregenzer Ache. Sport macht bekanntlich  hungrig – und der der lässt sich ganz hervorragend  im augenscheinlich unspektakulären Restaurant des Hallenbades, dem Freischwimmer,  stillen.  Unbedingt hingehen!
 

Sonntag, 10 Uhr

Heute fahre ich mit dem Bus! Das Ticket kostet 1,50 Euro für eine Einzelfahrt (www.stadtwerke-bregenz.at/stadtbus). Das Kunsthaus Bregenz (www.kunsthaus-bregenz.at)  zeigt zeitgenössische internationale  Kunst und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vorarlberg Museum am Kornmarkt. Das Gebäude mit seinen großen Räumen und klaren Linien begeistert mich, die aktuelle Ausstellung von Mika Rottenberg weniger.
 

Sonntag, 11.30 Uhr

Ein Rundgang durch die Altstadt geht sich noch aus. Ich gehe die Kirchengasse hinauf und komme bei einer witzigen Statue vorbei, dem Bregenzer Seebrünzler, einer Symbolfigur für Bregenzer Bürger, denen nachgesagt wurde,  früher ihr Abwasser im See entsorgt zu haben. Heute wird der Preis Bürgern verliehen, die sich besonders für die Stadt einsetzen. Oben bei der Stadtpfarrkirche St. Gallus mit ihrem schönen Friedhof gehe ich weiter nach rechts durch den Thurn- und Taxis-Park wieder hinunter in die Stadt und gemächlich zurück zum Campingplatz. 

 

Campingplätze

Seecamping Bregenz, www.seecamping.at
Camping Weiss, www.campingweiss.at
Camping Lamm, Tel. 05574 717 01
 
 

Tourismus



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Stand der Informationen: 22.06.2018

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